Salzsäure-Tanklager Bayer erweitert Salzsäure-Tanklager in Dormagen

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Für den Bau einer neuen Produktionsanlage für Toluylendiisocyanat (TDI) hat Bayer Materialscience nun einen wichtigen Schritt für die Vorarbeiten geschafft: Mit der Montage des Dachs ist der Bau des neuen Salzsäure-Tanks fertig gestellt.

Anbieter zum Thema

Das Ganze aus Sicht der Vogelperspektive: Gut zu sehen sind die Riesen-Ausmaße des Tanks. Sein Volumen beträgt 5500 Kubikmeter.
Das Ganze aus Sicht der Vogelperspektive: Gut zu sehen sind die Riesen-Ausmaße des Tanks. Sein Volumen beträgt 5500 Kubikmeter.
(Bild: Bayer)

Leverkusen – Das Wetter war die entscheidende Komponente: Es musste Windstille herrschen im Chempark Dormagen, als ein Spezialkran das rund 53 Tonnen schwere Dach auf einen neuen Salzsäure-Tank von Bayer MaterialScience hob. Der jetzt errichtete Tank misst 18 Meter im Durchmesser und 25 Meter in der Höhe. Er besteht aus gummiertem Stahl und hat ein Volumen von 5500 Kubikmetern.

Produkte für den modernen Lebensalltag

Die Erweiterung des Salzsäure-Tanklagers am Standort Dormagen ist ein Teilprojekt der geplanten Großanlage zur Herstellung von Toluylendiisocyanat – kurz TDI genannt. Das ist ein Vorprodukt für Polyurethan-Weichschaum. Aus ihm entstehen Produkte, wie Kaltschaum-Matratzen oder Autositze. Bei der Produktion von TDI und anderen Polyurethan-Rohstoffen fällt Salzsäure als Nebenprodukt an. Diese wird zum einem für den eigenen Bedarf bei Bayer MaterialScience wiedergenutzt. Zum anderen wird die verbleibende Menge auch an andere Unternehmen innerhalb und außerhalb des Chemparks geliefert.

Teilschritt für den Neubau der TDI-Anlage

„Gut, dass diese technisch knifflige Aktion geklappt hat. So sind wir voll im Zeitplan. Denn dieses Projekt ist ein wichtiger Mosaikstein als zukünftiger Salzsäure-Abnehmer unseres neuen TDI-Betriebs, der ja direkt gegenüber errichtet wird“, freut sich Steffen Kühling. Er leitet bei Bayer MaterialScience den Bereich Produktion und Technologie der Polyurethane. Und Andreas Amling, weltweit verantwortlich bei Bayer MaterialScience für die Basis-Chemikalien, ergänzt: „Das Projektteam und die beteiligten Partnerfirmen haben gute Arbeit geleistet. Das technische Verschließen unseres Tanks ist ein großer Schritt voran in unserem Konzept, die Salzsäure-Vermarktung europaweit auszubauen.“ Dafür werden an der Salzsäureanlage in Dormagen gerade auch noch zusätzliche Abfüllstellen für Tankkraftwagen gebaut.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:33739720)