Mögliche Allianz Polyamid-6: BASF und HSCC prüfen potenzielles Joint Venture

Quelle: Pressemitteilung BASF/ HSCC 2 min Lesedauer

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Mit einer Bündelung ihrer Polyamid-6-Aktivitäten wollen BASF und HSCC ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Unternehmen prüfen ein paritätisches Joint Venture für das europäische Geschäft sowie die Einbeziehung ihrer weltweiten Extrusionsaktivitäten außerhalb Nordamerikas.

Dr. Markus Kamieth, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, und Chen Zhong, President und CEO Highsun Holding Group. (Bild:  BASF)
Dr. Markus Kamieth, Vorsitzender des Vorstands der BASF SE, und Chen Zhong, President und CEO Highsun Holding Group.
(Bild: BASF)

BASF und die Highsun Holding Group (HSCC) prüfen, ob sie ihre europäischen Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette für Polyamid 6 (PA6) in einem gemeinsamen Unternehmen bündeln können. Beide Partner wären daran zu jeweils 50 Prozent beteiligt. Dazu haben sie eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet. Auch ihre weltweiten Extrusionsaktivitäten außerhalb Nordamerikas könnten in das Joint Venture einfließen. Die nachgelagerten Geschäftsbereiche für technische Kunststoffe beider Unternehmen sind von den Prüfungen ausgenommen.

„Die europäische Chemieindustrie muss wettbewerbsfähiger werden. Dazu bedarf es einer unterstützenden Industriepolitik sowie Konsolidierungsmaßnahmen, um stärkere Unternehmen zu schaffen, die sich im globalen Wettbewerb erfolgreich behaupten können. BASF beabsichtigt, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten“, sagt Dr. Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender von BASF. „Gemeinsam mit HSCC prüfen wir Möglichkeiten, unsere Polyamid-6-Geschäfte zu stärken, indem wir die wettbewerbsfähigsten Anlagen, die besten Technologien und die beste kommerzielle Expertise beider Unternehmen bündeln. Die Kombination ausgewählter, sich ergänzender Anlagen in einer kosteneffizienten Struktur würde unsere Wettbewerbsposition durch verbesserte Anlagenauslastung und niedrigere Kosten stärken und damit langfristig attraktive Angebote für unsere Kunden ermöglichen.“

Projektteams beider Unternehmen wurden eingerichtet und treiben die Bewertung der möglichen Zusammenarbeit nun voran.

Als wichtiger Hersteller von PA6 und Vorprodukten beliefert BASF zahlreiche Branchen, darunter die Verpackungs- und die Textilindustrie. Mit Produktionsanlagen in Ludwigshafen, Deutschland; Antwerpen, Belgien; Caojing, China; und Freeport, Texas, betreibt das Unternehmen eines der weltweit größten Produktionsnetzwerke für Polyamide.

HSCC mit Hauptsitz in Fuzhou in der Provinz Fujian, China, ist ein multinationales Unternehmen, das die Bereiche Chemie, Chemiefasern und innovative neue Materialien vereint. Die Gruppe gehört zu den führenden Herstellern von Caprolactam und betreibt 31 Produktionsstandorte in China und Europa. Sie verfügt über eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette, die von chemischen Grundstoffen bis hin zu hochwertigen neuen Materialien reicht.

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