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Dezentrale Abwasserreinigung
Hierzulande weniger bekannt, entwickelt Grundfos seit Jahren mit dem Bio-Booster ein Konzept für modular aufgebaute, kleine dezentrale Kläranlagen mit einem Einwohnergleichwert ab 1000 EGW. Einsatz finden diese Anlagen in der kommunalen Abwasseraufbereitung, in Krankenhäusern und insbesondere in der Nahrungsmittelindustrie. Kernstück ist der PBR (Pressurised Biofilm Reactor), eine Membranfiltereinheit mit rotierenden Keramikmembranen. Anders als Polymermembranen müssen Keramikmembranen nicht ausgewechselt werden. Die hinterlegten Steuer-Algorithmen sorgen dafür, dass die Membranen sich an den Klärschlamm und die Belastung anpassen.
Auf der Grundlage des PBR-Reaktors verwendet die in Containern installierte Bio-Booster-Lösung ein spezielles Aufbereitungsverfahren, das die natürliche Reaktionsgeschwindigkeit von mehreren Wochen auf eine Dauer von nur wenigen Minuten senkt. Jeder Container besitzt eine spezifische Funktion – je nachdem, ob er der Vor- oder Nachbehandlung, der biologischen Behandlung, der Lagerung von Nebenprodukten, der Druckbeaufschlagung oder der Sauerstoffproduktion dient.
Während ein PBR-Bio-Booster durch mechanische und biologische Behandlung des Abwassers eine Rückhaltung der organischen Belastung von rund 80 % erreicht, sichert der Einsatz des MBR-Bio-Boosters (Membrane Reactor) eine vollständige Rückführung des Wassers in hoher Qualität.
Bio-Booster-Systeme können kundenspezifisch angepasst und auch nachträglich erweitert werden; sie beanspruchen nur etwa 15 % des erforderlichen Platzbedarfs von konventionellen Lösungen.
Anlagen nach dem Lego-Prinzip
Anlagen nach dem Lego-Prinzip sind für Festo die Antwort auf Marktbedürfnisse. Je nach Bedarf fügen Anwender Module hinzu oder klemmen sie ab. Das funktioniere am besten mit modularer Automation, so das Unternehmen.
Was die für Betreiber und Anlagenbauer wichtigsten Vorteile sind, lesen Sie auf der nächsten Seite.
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