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Zu berücksichtigen sind immer zuerst die physikalischen Eigenschaften des Gases bzw. Gasgemisches, welches gemessen werden soll (schwerer/ leichter als die Umgebungsluft), so die ergänzende Aussage von Bieler+Lang. Dann werden die räumlichen Gegebenheiten wie mögliche Austrittsstellen, Senken oder höher gelegene Punkte sowie Strömungsverhältnisse wie etwa durch ein Lüftungssystem mit einbezogen. Diese können am besten durch einen Termin vor Ort bestimmt werden, da aus den Bauplänen meist nur ein Teil der Informationen erkennbar ist. Auch die Anwesenheit von Störeinflüssen, z.B. Katalysatorgiften oder Querempfindlichkeiten, beeinflussen manchmal die Wahl des Messortes oder des Messsystems.
Mobile Variante
Wenn stationäre Gassysteme nicht mehr ausreichen, tut der Griff zum mobilen Messgerät Not. So führte MSA Auer jüngst eine Messgeräte-Plattform ein, die die bewährte XCell-Sensortechnologie in ein Ein- und Zwei-Gasmessgerät integriert. Diese Sensortechnologie ist noch einmal robuster, senkt zugleich die Betriebskosten und bringt zusätzliche Sicherheit.
Das Gasmessgerät Altair 2XP ermöglicht den ersten unabhängigen Kurztest, den jeder überall jederzeit ohne spezielles Prüfzubehör und Prüfgas durchführen kann. Dies reduziert die Zeit an der Prüfstation. Das Zwei-Gasmessgerät Altair 2XT kann zwei Gase mit einem Sensor messen; dies erübrigt ein zweites Gerät. Allen Geräten gemein sind die kurzen Ansprechzeiten, Präzision und eine lange Sensorlebensdauer.
Fazit
Die (Weiter-)Entwicklung von Systemen für die Gasanalyse ist noch nicht am Ende – nicht nur wegen sich verschärfender Grenzwerte, sondern auch weil bei vielen Anwendern das Know-how und oder die Zeit fehlen, sich mit der komplexen Analysentechnik auseinander zu setzen. In Zukunft wird daher an Systemen gearbeitet, die sich noch einfacher bedienen, kalibrieren und warten lassen.
* Die Autorin arbeitet als freie Mitarbeiterin für PROCESS.
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