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Auf Spurensuche: Gasanalyse

Anwender wünschen robustere Messsysteme für die Gasanalyse

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Über die Messung hinaus

Daneben sind heute Kalibrierung, Wartung, Instandsetzung und Service der gesamten Gaswarnanlage und Installation ein Muss. Bei Dräger bildet man den Betreiber in Handhabung und Betrieb des Systems aus. „Alle Leistungen (Personal und Ausrüstung) rund um das Sicherheitsmanagement während eines Stillstandes werden von uns eigenverantwortlich übernommen“, ergänzt Sagasser.

Auch bei Siemens gehört ein umfassendes Support-Portfolio dazu. „Das Angebot umfasst Vor-Ort-Service, Service-Verträge, Ersatzteile, Reparaturen, Remote Service sowie Trainings, die vor Ort beim Kunden und maßgeschneidert erfolgen können“, so Berghäuser.

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„Wir haben festgestellt, dass für unsere Kunden unser weltweites Servicekonzept mit zertifizierten Servicetechnikern ausgesprochen wichtig ist. So können sie sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. Da wir außerdem eines der breitesten Portfolios in Bezug auf Gasmesssysteme besitzen, können Anwender alle Fragen rund um die Gasmesstechnik in unsere Hände legen“, sagt Becker.

Derzeit kümmern sich rund 250 Servicetechniker weltweit um die Analysemesssysteme. Die Vielzahl der von ABB installierten Systeme führt zu einem weiteren Effekt. Es liegt eine große Anzahl an Betriebsdaten vor, die für sicherheitsrelevante Bewertungen herangezogen werden können. Darüber hinaus helfen FMEDA-Bewertungen der Produkte bei der Klassifizierung der Funktionalen Sicherheit nach IEC 61508.

Den richtigen Messort finden

In der Regel werden die Messpunkte von den Verfahrenstechnikern der Kunden vorgegeben, da sie im Kontext des Prozessdesigns entstehen. „Als Anbieter von Analysemesssystemen können wir dann anhand der Parameter eine maßgeschneiderte Lösung für den jeweiligen Messpunkt entwickeln, die Probenentnahme- und Aufbereitungssystem, angeschlossenes Analysesystem und Kommunikationssystem umfasst“, erklärt Berghäuser die Vorgehensweise.

Ähnlich äußert sich Sagasser: „Die Gefährdungsanalyse des Betreibers definiert das Was und Wo. Dabei fließt vor allem unsere Industrieerfahrung, das Verständnis über das Verhalten der Gase und das Umsetzen der Technischen Regeln in die Wahl des Messortes ein. Weiter entscheidet die Servicebarkeit über den Messort.“

Wenn stationäre Gassysteme nicht mehr ausreichen, sind mobile Messgeräte abgesagt. Darum geht’s auf der nächsten Seite.

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