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Zur Vereinfachung dieser Aufgaben hat das NGDM Merkmale wie „Häufig verwendete Parameter" oder „Zuletzt verwendeter Parameter". Das Tool lernt kontinuierlich, wie die Parameter und Funktionen der Geräte verwendet werden und generiert eine Liste, auf die der Nutzer auf einfache Weise zugreifen kann. Der Nutzer kann bestimmte Parameter/Merkmale als „Favorit" kennzeichnen. Diese Favoriten bleiben dann für den einfachen Zugriff oben auf der Liste stehen.
Weitere Ergänzungen bei den NGDM folgen
Wie geht es weiter? Wie man bei ABB betont, ist die jetzt veröffentlichte Device Window Edition des NGDM erst der Anfang. „Seit die Interoperabilitätsprobleme durch Verwendung der gemeinsamen FDI Common Host Components gelöst wurden, gelang es, die wichtigsten Funktionen für die Online-Arbeit mit den Feldgeräten benutzerfreundlich zu gestalten. In dem Maße wie die Entwicklung der gemeinsamen FDI-Host-Komponenten fortschreitet, wird das NGDM um neue Merkmale und Funktionen ergänzt“, verspricht Bollmeyer.
Schließlich hat man bei ABB ein klares Ziel vor Augen: Künftige Versionen zu einem Komplettsystem für das Field Asset Management einschließlich Integrationsmöglichkeiten in Leitsysteme und ERP-Systeme zu entwickeln. Hierin soll dann auch das FDI Device Model auf Basis von OPC UA für den generellen Zugriff auf Geräteinformationen enthalten sein.
Bollmeyer ist zuversichtlich: „Nutzer werden ihre Version aktualisieren und ohne Zusatzaufwand die Entwicklung mitgehen können“. Zur Vereinfachung einer schnellen Übernahme der FDI-Technologie steht die Device Window Edition ab Mai 2015 (noch vor der Achema) kostenlos zum Download und der Verwendung auf der ABB-Internetseite bereit.
Fazit: Beim Thema FDI scheint der Stein schneller ins Rollen zu kommen, als viele erwartet haben.
* Der Autor ist Chefredakteur/Group Publisher bei PROCESS. E-Mail: gerd.kielburger@vogel.de
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