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Chemieparkmanagement

Willkommen in der Nachbarschaft – Dialogmanagement im Chemiepark

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Kooperation mit dem Betreiber

Auch Bayer Crop Science kann sich über eine steigende Nachfrage seiner Produkte freuen. In den Anlagen im Chemiepark Knapsack stellt das Unternehmen verschiedene Pflanzenschutzmittel her. Aktuell soll die Produktion des Vorproduktes MPE (Methanphosphonigsäureester) für das Herbizid Basta um 60 % gesteigert werden. Dazu investiert der Konzern bis Ende 2014 einen zweistelligen Millionenbetrag in die Erweiterung seiner Kapazitäten vor Ort. Nach bereits getätigten Investitionen in den vergangenen Jahren summiert sich das Volumen am Standort auf einen knappen dreistelligen Millionenbetrag.

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Die geplante Anlage wird in ein bereits bestehendes und entsprechend ausgelegtes Produktionsgebäude eingebaut. Bei der anspruchsvollen Durchführung werden die Anlagenbauer des Bayer-Konzerns von den Genehmigungsexperten und Ingenieuren der Betreibergesellschaft des Chemieparks unterstützt. „In der Abwicklungsphase setzen wir auf die zusätzliche Kompetenz der Infraserv Knapsack, die uns im Bereich Prozessleittechnik gut unterstützt“, bestätigt Kai Kümpers, Leiter Technik für Bayer Crop Science.

Dividende des Dialogs

Ein weiterer wichtiger Grund für die Entscheidung die Kapazitäten in Knapsack zu erweitern ist nach Aussage des Erstbetriebsleiters der MPE-Anlage Dr. Norbert Dörpinghaus die „ausgezeichnete Unterstützung der Konzessionsabteilung“ des Chemieparks Knapsack.

Das in dieser Abteilung angesiedelte Genehmigungsmanagement greift bei seinen Tätigkeiten auch auf die konsequente Dialogstrategie zurück, die im Chemiepark seit Jahrzehnten praktiziert wird. Im Sinne einer aktiven Partizipation führt der Chemiepark regelmäßig einen offenen Dialog mit Bürgern, Behörden und lokalen Institutionen und schafft so Akzeptanz für Industrieanlagen in der Nachbarschaft. Ergänzt durch Kooperationen mit lokalen Bildungseinrichtungen, die den Nachwuchs fördern und den Anwohnern Chancen aufzeigen, die der Industriestandort für sie bietet, ist eine „Welcome in my backyard“-Mentalität entstanden. Hiervon profitieren alle Beteiligten. Für die Anwohner sichern Standortunternehmen im Chemiepark weiteres Arbeitsplatzpotenzial. Für Investoren bedeutet die industriefreundliche Nachbarschaft Standortsicherheit – alles in allem eine echte Dividende des Dialogs.

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