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Chemieparkmanagement

Willkommen in der Nachbarschaft – Dialogmanagement im Chemiepark

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Das Vertrauen der Bevölkerung bedeutet in Genehmigungsverfahren auch weniger Einwendungen und somit schnellere Entscheidungen. Ein positiver Effekt, der durch das bewährte Genehmigungsmanagement verstärkt wird.

Genehmigungsmanagement – alle Aspekte verknüpfen

Die Abteilung Genehmigungsmanagement im Chemiepark ist erste Ansprechpartnerin für Unternehmen und Interessenten aus dem In- und Ausland. „Das ist eine komplexe Aufgabe“, sagt Eva Lenartz, Teamleiterin Konzessionen im Genehmigungsmanagement in Knapsack, „denn wir müssen verfahrenstechnische Planungen mit bau- und anlagentechnischen Aspekten optimal verknüpfen“.

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Zusammen mit dem insgesamt 14-köpfigen Team im Genehmigungsmanagement gewährleistet sie eine effiziente Bearbeitung aller Aufgaben und schafft dadurch eine besonders hohe Standortsicherheit für ihre Kunden. „Wir müssen uns zwar an ein enges Netz an Verordnungen halten, dennoch können wir bereits im Genehmigungsverfahren wertvolle Zeit für unsere Kunden erwirtschaften“, so Lenartz. Ein probates Mittel ist ein vorzeitiger Baubeginn auf Basis einer vorläufigen Genehmigung der zuständigen Behörden. „Das birgt zwar ein theoretisches Risiko für die Investoren“, erläutert Lenartz, „bisher hatten wir es aber noch nicht mit Auflagen zu tun, die wir im Nachhinein nicht erfüllen konnten“.

Kapazität in kurzer Zeit verdoppelt

Ein häufiger Bestandteil von Genehmigungsprozessen ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Das Genehmigungsmanagement in Hürth-Knapsack bereitet Unternehmen intensiv auf diese Abläufe vor. Auch hier machen sich die Vorteile einer offenen Dialogkultur des Chemieparks bemerkbar: Öffentlichkeitsbeteiligung mit wenigen oder gar keinen Einwendungen bedeutet kürzere Verfahren und somit geringere Kosten.

Im Fall von Bayer Crop Science verlief der Prozess besonders zügig. Ende November 2012 wurden die Unterlagen zur Genehmigung des Vorhabens eingereicht. Wenige Monate später, im April 2013, kam die Zulassung des vorzeitigen Beginns.

Das Beispiel zeigt: Offenheit und Dialog schaffen dauerhaftes Vertrauen in die Industrie. Das kooperative Genehmigungsmanagement ergänzt den Bürgerdialog um eine kompetente Begleitung einzelner Projekte zwischen Standortunternehmen und Behörden. Durch dieses Zusammenspiel lassen sich vielfältige und innovative Industrie- und Infrastrukturprojekte schnell und sicher realisieren. Gute Voraussetzung für deutsche und ausländische Investoren.

* Der Autor ist Leiter Standortentwicklung im Chemiepark Knapsack. Kontakt: Tel. +49-2233-48-6343

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