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Wasseraufbereitung – In Südafrikas Minen schlummern Milliarden-Chancen

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Trinkwasser aus Grubenwasser?

In der Vergangenheit konzentrierte sich die Behandlung von Minenabwässern in Südafrika in aller Regel auf die Neutralisation niedriger pH-Werte und die Entfernung von Metallen. Laut einer südafrikanischen Expertenkommission muss sich die Aufbereitung mittel- bis langfristig jedoch auch um die nach diesen Schritten immer noch enthaltenen Salze kümmern.

Durch einen interessanten „Nebeneffekt“ könnte dadurch eventuell auch der Trinkwasserknappheit des Landes entgegengewirkt werden: In einzelnen Vorzeigeprojekten bringen schon jetzt Entsalzungsanlagen AMD aus aktiven Kohleminen auf Trinkwasserqualität und speisen das Produkt ins lokale Netz ein.

Laut Informationen der deutschen Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing Germany Trade & Invest (GTAI) ist geplant, mit großen, modernen Entsalzungsanlagen ab dem Jahr 2017 auch für die südafrikanische Metropole Johannesburg Trinkwasser aus AMD zu gewinnen. Die stillgelegten Bergbauschächte könnten so zu einem unterirdischen Wasserspeicher umfunktioniert werden, der geschätzte fünf Prozent des Gesamtverbrauchs der Region decken könnte.

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