ePTFE-Dichtungsband für Wärmetauscher

Wärmetauscher zuverlässig dicht halten

Seite: 3/4

Anbieter zum Thema

Eine effektive Lösung ist es, den Werkstoff zu expandieren. Hierbei entsteht eine mikroporöse Struktur durch mechanisches Recken. Diese Struktur verursacht eine deutliche Eigenschaftsveränderung: Zum einen verbessert sich die Anpassungsfähigkeit wegen der höheren Verpressbarkeit und zum anderen die Kriechbeständigkeit.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 9 Bildern

Hierbei ist es wichtig, dass die Expansion möglichst gleichmäßig geschieht. Das ist wichtig, damit die Dichteigenschaften an allen Stellen der Dichtung gleich sind und bleiben. Eine Textur kann trotzdem zulässig sein, obwohl sie nicht umfänglich in der Dichtung ausgeprägt ist – bei einem Band also entlang der Länge.

In der Tat kann eine kontrollierte transverse Textur (bei einer kreisförmigen Verlegung radial) die Verlegbarkeit und Biegesteifigkeit positiv beeinflussen. Eine solche Struktur verändert zwar die Dichteigenschaften – etwa die Querfestigkeit –, aber dies kann konstruktionstechnisch berücksichtigt werden. Die Expansion ermöglicht es, Bänder herzustellen, die flexibel genug sind, um selbst in engen Radien verlegt zu werden.

Montage von ePTFE-Dichtungsbändern

Die Montage von ePTFE-Dichtungsbändern erfolgt mithilfe eines Klebestreifens. Der Klebstoff ist nur eine Montagehilfe und hat keinen oder kaum Einfluss auf die Dichtwirkung. Der Kleber ist zudem weniger temperatur- und chemikalienbeständig als das ePTFE. Das bedeutet, dass er im Betrieb meistens zersetzt wird. Das wiederum erleichtert eine zukünftige Demontage. Beim Schließen einer Dichtung aus ePTFE-Band ist zu beachten, dass die Enden mit der richtigen Methode überlappt werden. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Bandmaterialien unterscheiden, die unterschiedliche Überlappungsmethoden erfordern: monoaxial und multiaxial expandiertes PTFE.

(ID:43334472)