Newsticker April: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Milliardendeal: Merck übernimmt Krebsspezialist Springworks

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13.04.2025

Baden-Baden (dpa/lsw) *04:01 Uhr – Chemiebranche schöpft Hoffnung aus Koalitionsvertrag

Die in Baden-Württemberg stark vertretene und zuletzt kriselnde Chemie- und Pharmaindustrie setzt große Hoffnungen auf die im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhaben von Union und SPD.

«Wir sehen grundsätzlich große Chancen, dass ein Comeback des Wirtschaftsstandorts Deutschlands realisiert werden könnte», sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie Baden-Württemberg, André Olveira-Lenz. Allerdings schwebe über allem das Damoklesschwert der Finanzierungsfrage.

So sei etwa zu begrüßen, dass im Koalitionsvertrag der Industriestrompreis als Entlastung genannt wird – allerdings nur in Klammern. Auch die Senkung der Netzentgelte und Stromsteuer müsse zügig umgesetzt werden, damit die energieintensive Chemiebranche konkurrenzfähig bleibe. Da 90 Prozent der Industriegüter chemische Vorprodukte hätten, sei dies für die gesamte Wirtschaft relevant, machte Olveira-Lenz deutlich.

Im Koalitionsvertrag heißt es unter anderem: «Wir werden Deutschland zum weltweit innovativsten Chemie-, Pharma- und Biotechnologiestandort machen. Gemeinsam mit Ländern, Unternehmen und Gewerkschaften werden wir eine Chemieagenda 2045 erarbeiten.» Dass der Fokus auf der Branche liegt, sei gut, sagte Olveira-Lenz. Es dürfe aber nicht bei wohlklingenden Worten bleiben.

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