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Danach stellen wir die zweite Frage: Wann ist der späteste Termin für die Aufgabe? HEUTE oder geht das auch MORGEN noch? Diese zweite Frage entscheidet dann über A oder B bzw. über C oder D. Dementsprechend ist der Arztbesuch natürlich eine A-Priorität und die Einladung zur Einweihungsparty eine C-Priorität. Es lohnt sich wirklich, dieses Schema anzuwenden. Ist man darin geübt, geht die Prioritätenzuweisung sekundenschnell.
Die Freizeit richtig nutzen!
Auch wenn durch diese effiziente Zeitmanagement-Technik unterm Strich wesentlich mehr erledigt werden kann, sollte man zumindest einen Teil der gewonnenen Zeit auch intensiv zur Erholung nutzen. Die Freizeit erholungsfähig zu gestalten ist gar nicht so einfach, wie man meinen könnte. Denn was Viele nicht wissen: Wir erholen uns nur dann optimal, wenn auch unser Gehirn sich im „Erholungsmodus“ befindet. Nur dann kann unser Körper die Hormone ausschütten, die zur vollständigen Regeneration notwendig sind.
Leider kann unser Körper nur eines von beiden. Entweder ist er im Aktivitätsmodus oder er ist im Regenerationsmodus. Von beidem ein bisschen funktioniert nicht. Das ist wie beim Autofahren: Entweder geben wir Gas oder wir bremsen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich im Zweifelsfall immer der Aktivitätsmodus durchsetzt. Bestes Beispiel dafür: Wir sitzen abends vor dem Fernseher; eventuell noch gemütlich die Beine hochgelegt. Von Programm zu Programm zappend suchen wir etwas, das eventuell interessant sein könnte. Zwar befindet sich unser Körper jetzt im Ruhezustand; jedoch arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren. Permanent versucht es, mit den ständig wechselnden Informationen etwas Sinnvolles anzufangen. Die zur optimalen Regeneration erforderlichen Hormone werden NICHT produziert.
Freiraum für spontane Entscheidungen offenhalten
Der wesentliche Fehler im Freizeitverhalten besteht heutzutage darin, dass wir zu viel hineinpacken. Obwohl noch keine Generation vor uns über so viel Freizeit verfügt hat, klagen Umfragen zufolge viele Menschen über Zeitdruck und Hektik in der Freizeit. Eigentlich ein Widerspruch! Während früher die Erholung im Vordergrund stand, will man heute in seiner Freizeit möglichst viel erleben. So mancher bräuchte montags dringend „frei“, um sich vom Stress des Wochenendes zu erholen. Also klares „STOPP“, wenn die Freizeit zu stressig wird. Nicht die gesamte Freizeit durchplanen, sondern einen Teil davon für spontane Entscheidungen offen halten, denen man dann nach Lust und Laune nachgehen kann.
Stress wird sicher auch in Zukunft ein permanenter Begleiter sein. Aber mit etwas Selbstdisziplin und den geeigneten Erholungstechniken lassen sich auch stressige Phasen gut bewältigen.
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