Newsticker Juni: Aktuelles aus der Prozessindustrie

VAA-Einkommensumfrage: Gehälter steigen, Boni in Großunternehmen rückläufig

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07.06.2022

Washington (dpa) *22:43 Uhr – FDA-Berater empfehlen Notfallzulassung für Corona-Impfstoff Novavax

Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat eine Notfallzulassung für den Coronavirus-Impfstoff Novavax empfohlen. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Gremiums am Dienstag nach stundenlanger Diskussion einstimmig aus. Das Abstimmungsergebnis ist für die FDA nicht bindend, meist folgt die Behörde aber der Einschätzung der Berater. Auch die Arzneimittelbehörde CDC muss sich dem noch anschließen. Eine Notfallzulassung für das Präparat könnte dann in den kommenden Tagen erfolgen.

Der Impfstoff, von dem zwei Dosen notwendig sind, ist in Deutschland bereits seit Ende Februar verfügbar. Er ist ein proteinbasierter Impfstoff und der Wirkmechanismus ist anders als bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna, weswegen er als mögliche Alternative für Menschen angesehen wird, die diese skeptisch sehen.

Schwedt (dpa/bb) *14:20 Uhr – Zukunftsbündnis Schwedt fordert Erhalt aller Arbeitsplätze

Angesichts des geplanten Ölembargos gegen Russland wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine haben regionale Akteure ein «Zukunftsbündnis Schwedt» gegründet. In einem am Dienstag veröffentlichten Aufruf verlangt das Bündnis den Erhalt aller tarifgebundenen Arbeitsplätze im Industriepark der Raffinerie PCK und die Gründung einer regionalen Entwicklungsgesellschaft für eine von Bund und Land finanziell getragene Umwandlung der Produktion. «Wer aus Technologien aussteigen will, muss durchdachte und nachhaltige Strategien besitzen, besonders wenn er in der Regierungsverantwortung steht», heißt es in dem Aufruf.

Unterstützt wird der Aufruf unter anderem von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, den Unternehmerverbänden und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, Lösungen aufzuzeigen, damit es nicht zu einer Deindustrialisierung der gesamten Region komme.

Potsdam (dpa/bb) *11:55 Uhr – Linke fordert für Raffinerie PCK mögliche Ausnahme vom Ölembargo

Die Linke-Fraktion im Brandenburger Landtag hat beim Ölembargo gegen Russland wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine eine mögliche Ausnahme für die Ölraffinerie PCK in Schwedt gefordert. Eine hundertprozentige Versorgung der Raffinerie mit Erdöl aus anderen Quellen sei nicht möglich, betonte Linke-Fraktionschef Sebastian Walter am Dienstag im Landtag. Wenn es daher keine Versorgungssicherheit für Ostdeutschland ohne russisches Öl gebe, müsse es eine Ausnahme von dem geplanten Embargo für die PCK in Schwedt geben, forderte der Fraktionschef.

Eine solche Ausnahmegenehmigung für die PCK in Schwedt hatte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Michael Kellner (Grüne), allerdings vergangene Woche ausgeschlossen.

Gleichzeitig forderte Walter von der Bundes- und der Landesregierung erneut eine Beschäftigungs- und Lohngarantie für die 1200 Mitarbeiter der Raffinerie. Eine entsprechende Plakat-Kampagne hatte die Linke bereits im Mai in Schwedt gestartet.

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