Newsticker Juni: Aktuelles aus der Prozessindustrie

VAA-Einkommensumfrage: Gehälter steigen, Boni in Großunternehmen rückläufig

< zurück

Seite: 13/13

01.06.2022

Houston (ots/PRNewswire) *20:44 Uhr –Ascend schließt den Kauf eines Werks in Chennai ab

Ascend Performance Materials hat den Kauf von Formulated Polymers, einem Hersteller technischer Materialien mit Sitz in Chennai, Indien, abgeschlossen. Mit dieser Akquisition entsteht die erste Produktionsstätte des Unternehmens in Südasien. Die Details der Transaktion wurden nicht veröffentlicht.

Basel (dpa) *19:58 Uhr – Pharmakonzern Novartis nimmt Geschäfte in der Ukraine wieder auf

Der schweizerische Pharmakonzern Novartis will den Betrieb in der Ukraine langsam wieder aufnehmen. Nach Prüfung der aktuellen Sicherheitssituation im Land habe man damit begonnen, den Geschäftsbetrieb aus der Ferne wieder aufzunehmen, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dabei handle man auch auf Empfehlungen und Ratschläge, die regelmäßig überprüft würden.

Novartis wolle damit dem vom Krieg gezeichneten Land bei der Wiederherstellung grundlegender und kritischer Geschäftsprozesse helfen, schreibt der Konzern weiter. Das Team in der Ukraine freue sich darauf, an seine Arbeit zurückzukehren. «Die Sicherheit unserer Mitarbeiter bleibt unser oberstes Ziel», betont das Unternehmen weiter. Man werde entsprechend die Situation und die Geschäftsabläufe ständig überprüfen.

Potsdam/Schwedt (dpa/bb) *04:30 Uhr – Brandenburg will Klarheit vom Bund über Zukunft der Raffinerie

Die SPD-geführte Brandenburger Landesregierung fordert vom Bund angesichts des geplanten Öl-Embargos gegen Russland klare Aussagen über die Zukunft der PCK-Raffinerie in Schwedt. «Die EU-Einigung, wenn sie formell als Sanktionsbeschluss auf den Weg gebracht wird, nimmt die Versorgung über die Druschba-Pipeline aus dem Ölembargo aus», sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. «Mit der erklärten Absicht des Bundes, dennoch nur bis Jahresende russisches Öl importieren zu wollen, stellt sich für Schwedt weiterhin die Frage, wie es weitergeht.»

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich wegen des Ukraine-Kriegs darauf geeinigt, dass die EU kein Tankeröl mehr einführt, es darf aber weiter Rohöl über Pipelines importiert werden. Die Bundesregierung unter SPD-Kanzler Olaf Scholz hat dennoch erklärt, auch den Import von Pipeline-Öl zu beenden. Das trifft vor allem die PCK-Raffinerie in Schwedt in Brandenburg, die an der Pipeline «Druschba» («Freundschaft») hängt und mehrheitlich einer deutschen Tochter des russischen Staatskonzerns Rosneft gehört. Der Bund peilt alternative Öl-Lieferungen über Rostock und Danzig an, was aber nicht die volle Leistung der Raffinerie ausgleichen würde.

«Hier muss die Bundesregierung umgehend für Klarheit über die rechtlichen Grundlagen sorgen und darlegen, wie die Raffinerie sicher weiterbetrieben und die Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann», sagte Brandenburgs Wirtschaftsminister. «Darüber hinaus bleibt die mittel- und langfristige Aufgabe, tragbare Lösungen für die Raffinerie und die Region zu finden.» PCK sei strukturbildend für die Region. «Ziel muss sein, den Betrieb ohne Unterbrechung fortzuführen und die Arbeitsplätze zu erhalten.»

Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern berät derzeit unter Leitung des Parlamentarischen Wirtschaftsstaatssekretärs Michael Kellner (Grüne) über die Zukunft der Raffinerie in Schwedt. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte Milliardenhilfen vom Bund für einen Erhalt des Standorts und der Arbeitsplätze gefordert.

(ID:48398731)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung