Newsticker Juni: Aktuelles aus der Prozessindustrie

VAA-Einkommensumfrage: Gehälter steigen, Boni in Großunternehmen rückläufig

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09.06.2022

Berlin (ots) *11:37 Uhr – Biotechnologie-Branche verbucht Rekorde bei Umsatz und FuE-Investitionen

Im Jahr 2021 sind Umsatz und Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) der deutschen Biotechnologie-Branche sprunghaft angestiegen. Mit einem Umsatzwachstum von 279 Prozent

(26,32 Mrd. Euro) und einem Plus von 54 Prozent bei FuE-Investitionen (3,84 Mrd. Euro) wurden neue Höchstwerte verbucht. Hauptgrund für die neuen Rekorde ist der Erfolg des Impfstoffentwicklers BioNTech, aber auch das Unternehmen CureVac trägt mit seiner Impfstoffforschung wesentlich zum Zuwachs bei FuE-Investitionen bei. Dies geht aus einer Umfrage unter den 750 privaten Biotech-Unternehmen hervor, die der Biotechnologie-Branchenverband BIO Deutschland heute veröffentlicht, sowie den Angaben der 24 deutschen börsennotierten Unternehmen. Mit 16 Prozent ist auch der Zuwachs bei Arbeitsplätzen groß, wobei hier die Zunahme im Gegensatz zu Umsatz und FuE-Investitionen sowohl bei privaten (13 Prozent) als auch bei börsennotierten (20 Prozent) ähnlich hoch liegt. Die Anzahl der Unternehmen in Deutschland stagniert allerdings wie schon im Jahr 2020.

Sjewjerodonezk (dpa) *09:03 Uhr – Russen beschießen Chemiefabrik in Sjewjerodonezk

Im Osten der Ukraine setzen russische Truppen nach ukrainischen Angaben ihre Angriffe auf Wohn- und Industriegebiete in der schwer umkämpften Stadt Sjewjerodonezk fort. Durch den Beschuss der Chemiefabrik Azot seien vier Menschen getötet worden, schrieb der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, am Donnerstag im sozialen Netzwerk Telegram. Die Anlage wird nach ukrainischen Angaben von Hunderten Zivilisten als Luftschutzbunker genutzt. Eine vergleichbare Einkesselung durch russische Truppen wie bis vor kurzem in der Hafenstadt Mariupol drohe derzeit jedoch nicht.

Von russischer und prorussischer Seite wird immer wieder der Vorwurf geäußert, die Ukrainer hätten die Zivilisten in die Azot-Keller gelockt und das Gelände dann vermint. Belege dafür gibt es nicht. Mehr als 90 Prozent des Luhansker Gebiets, in dem Sjewjerodonezk liegt, ist von Russland bereits besetzt. Der russische Angriffskrieg auf das Nachbarland dauert inzwischen schon dreieinhalb Monate. Die Angaben der Kriegsparteien können oft nicht von unabhängiger Seite überprüft werden.

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