Industriegase Total und Linde verlängern Gase-Liefervertrag für Raffinerie Mitteldeutschland

Redakteur: Alexander Stark

Linde Gas Deutschland und die Total-Raffinerie Mitteldeutschland mit Sitz in Leuna verlängern den bestehenden Gas-Liefervertrag um weitere 15 Jahre.

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Im Chemiepark Leuna befindet sich das größte Gase-Produktionszentrum von Linde in Europa.
Im Chemiepark Leuna befindet sich das größte Gase-Produktionszentrum von Linde in Europa.
(Bild: Linde)

Pullach — Der Gesamtauftragswert liegt bei rund einer Milliarde Euro. Eine entsprechende Vereinbarung mit Wirkung zum 1. Januar 2018 wurde im Juni 2017 in Leuna unterzeichnet.

Das Unternehmen beliefert die Raffinerie seit ihrer Inbetriebnahme 1997 mit den Industriegasen Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff, die vor Ort in Leuna produziert werden. Mit einem Jahresverbrauch von über 560 Millionen Normkubikmetern Sauerstoff, über 180 Millionen Normkubikmetern Wasserstoff und 120 Millionen Normkubikmetern Stickstoff ist der mitteldeutsche Total-Standort der größte Linde-Einzelkunde in Deutschland.

Außerdem umfasst die Vereinbarung den Betrieb einer Anlage zur Trennung von Gasgemischen auf dem Raffineriegelände, die Kohlendioxid (CO2) aus dort entstehenden Abgasen zur eigenen Weiterverwertung herausfiltert.

Im Chemiepark Leuna befindet sich das größte Gase-Produktionszentrum von Linde in Europa. Der Standort deckt die komplette Produktpalette von Luftgasen, Kohlendioxid, Wasserstoff und Edelgasen bis zu Acetylen und Spezialgasemischungen ab. Im Remote Operation Center (ROC) werden von Leuna aus 116 Anlagen in ganz Europa fernüberwacht und -gesteuert. Insgesamt hat das Unternehmen seit 1990 mehr als 500 Millionen Euro in den Standort investiert.

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