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Pharma-Ranking

Top 20 Pharmaunternehmen zeigen weiter Engagement für die Schwächsten

| Redakteur: Dana Hoffmann

Ein Junge in Sri Lanka erhält eine Tablette
Ein Junge in Sri Lanka erhält eine Tablette (Foto: Glaxo Smith Kline)

Ein Drittel der Weltbevölkerung hat noch immer keinen regelmäßigen Zugang zu medizinischer Versorgung. Vor allem in den 100 ärmsten Ländern der Welt ist die Situation katastrophal. Die pharmazeutische Industrie soll das ändern und investiert ständig mehr.

Die gemeinnützigen Access to Medicine Foundation (ATM) beobachtet unter diesem Aspekt seit Jahren den Markt. Zuletzt nahm sie sich Ende 2012 der Frage an, wie engagiert die Global Player der Branche in dieser Sache sind. Die Ergebnisse der Studie können Sie direkt auf der Seite der Organisation einsehen.

Die britische Fachzeitschrift The Lancet hat sich nun die Erkenntnisse vom November 2012 wieder vorgenommen und die Entwicklung im Vergleich zur Vorgängerstudie aus dem Jahr 2010 untersucht. Ein Schwerpunkt lag auf den Veränderungen der Unternehmenszahlen. Außerdem nahm das Team um Hans Hogerzeil die sechs wichtigsten Forschungsindikatoren unter die Lupe, die valide und aussagekräftige Ergebnisse lieferten.

Das Ergebnis fällt positiv aus: Von den Top-20 Unternehmen haben 17 ihren Score insgesamt verbessert. Bei der Untersuchung der wichtigsten Einzelaspekte zeigten 50 der 120 Unternehmen bessere Werte, nur zwei Prozent haben in ihrem Engagement nachgelassen. Es handelt sich nach Aussage von The Lancet um die erste vergleichende Untersuchung dieser Art.

In ihrem Ranking weist ATM seit 2008 zweijährlich Daten der zwanzig größten forschenden Pharmaunternehmen aus. Aus der Listung für das Jahr 2012 geht hervor, wie sehr sich Pharmariesen zuletzt dafür einsetzten, lebensnotwendige Medikamente vor allem in Entwicklungsländern zur Verfügung zu stellen. Wichtig sind dabei u.a. die Versorgung der Menschen mit Mitteln gegen Tropenkrankheiten, die Fürsorge für Mutter und Kind oder Impfungen und Tests. Mehr als 100 Indikatoren werden untersucht. Die Verlässlichkeit der Grundlagenstudie wird u.a. durch Peer-Reviews sichergestellt. Die Zusammenfassung der Studie und weitere Informationen finden sie auf der Website von The Lancet.

Quelle: Copyright 2014 Hogerzeil et al. Open-Access-Artikel, alle Rechte vorbehalten.

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