Abwasser ist mit einer Vielzahl von chemischen Substanzen belastet. Viele Käranlagen können diese nicht vollständig entfernen. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Mikroschadstoffe im Abwasser

Abwasser: Nanopartikel katalysieren Chemikalien-Zersetzung

Chemikalien-Rückstände gelangen mit Medikamenten, Putzmitteln oder Kosmetik zuhauf in unsere Abwässer – und können daraus in den heutigen Kläranlagen bislang nicht vollständig, nur sehr aufwändig oder sogar gar nicht entfernt werden. Nun haben Forscher einen neuen Nanopartikel-basierten Ansatz entwickelt, der solche Mikroschadstoffe künftig einfacher entfernen könnte – per beschleunigter Zersetzung.

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Jetzt soll das Thyssenkrupp-Stahlwerk in Duisburg zeigen, dass die Abgas-Chemie kein Luftschloss bleiben muss... (Thyssenkrupp)
Carbon2Chem

Syngas statt Abgas: Carbon2Chem zündet die nächste Stufe

Startschuss für die Schornstein-Chemie: Thyssenkrupp lässt in Duisburg die Carbon2Chem-Produktion anrollen. Das neu eröffnete Technikum soll die Nutzung sogenannter Hüttengase, also Abgase der Stahlindustrie, zur Herstellung von Basischemikalien erforschen. Bringt Carbon2Chem das klimaneutrale Stahlwerk? Oder scheitert die Chemie aus dem Schornstein ausgerechnet an der Energiewende?

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Die Digitalisierung als Chance begreifen, insbesondere aus der Digitalisierung von Brownfieldanlagen, das war Inhalt des Vortrags von Frank Grümbel (Lanxess) und Ulrich Schünemann (BASF). (Mühlenkamp / PROCESS)
Namur-Hauptsitzung 2018

Digitalisierung wird anfassbar – Namur-Hauptsitzung blickt in die Zukunft

Wie verändert die Digitalisierung die Geschäftsprozesse und welche Auswirkungen hat dies auf die alltägliche Praxis? Spannende Antworten versprach das diesjährige Jahrestreffen der Anwender von Prozessautomatisierungstechnik in Bad Neuenahr. Rund 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten bei der Namur-Hauptsitzung 2018 unter dem Motto „Field Instruments Supporting Digital Transformation“ über die Zukunft der Digitalisierung in der Prozessindustrie. Den Sensoren kommt – als entscheidender Informationslieferant – eine besondere Rolle zu.

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Additive punkten: Die Stärken und Schwächen des 3D-Drucks in Chemie und Pharma. (© lucadp - stock.adobe.com; Eike Hübner [M] Alban)
3D-Druck und additive Fertigung

Chemie unter Druck: Was bedeutet der Siegeszug der additiven Fertigung?

Was bedeutet der Siegeszug der additiven Fertigung für die Prozessindustrie? – Der 3D-Druck mischt die Karten neu: Während die Einen sich mit maßgeschneiderten Materialien in Stellung bringen oder von der Pille aus dem Drucker träumen, fürchten Andere die drohende Marginalisierung der Chemie. Goldrausch oder Katerstimmung? Zwischen Polymerfilamenten, Prototypen und Pillen aus dem Drucker sucht eine Branche nach Antworten.

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Bildergalerien

Energieeffiziente Abwasserpumpe? „Die Erfahrung lehrt uns, dass erst bei Betrachtung der gesamten Anlage größere Energieeinsparungspotentiale bis zu 30 % erreichbar sind“, so Prof. Paul Uwe Thamsen von der TU Berlin. (Thamsen/TU Berlin)
Exklusiv-Interview: Energieeffiziente Abwasserpumpen

Wie kann man die Energieeffizienz einer Abwasserpumpe erhöhen?

Wie kann man die Energieeffizienz einer Abwasserpumpe erhöhen, ohne deren Funktionalität zu beeinträchtigen? Denn klar ist, dass für Betreiber von Abwasserentsorgungsnetzen die Betriebssicherheit der technischen Systeme eine übergeordnete Rolle spielt. Diese Fragen beschäftigen auch Prof. Dr.-Ing. Peter Uwe Thamsen von der TU-Berlin. Dazu hat er mit seinem Team einen Prüfstand mit künstlichem Abwasser entwickelt. Im Exklusiv-Interview gibt er Einblick in den Stand der Dinge.

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Ab sofort ist es auch im SIL-Loop möglich, Diagnosedaten in Durchflussmessgeräten anzusteuern und auszulesen. (©4Max - stock.adobe.com)
PLT-Sicherheitseinrichtungen 

Neu entwickelte Lösung ermöglicht intelligente Diagnose von Messgeräten

In vielen Anlagen der Chemieindustrie gewährleistet eine Sicherheitssteuerung das erforderliche Maß an Sicherheit – im Gefahrenfall schaltet sie ab. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, entscheidet sie, einem Wächter gleich, welche Signale aus der Feldebene an übergeordnete Systeme weitergeleitet werden dürfen und welche nicht. Signale, die für eine intelligente Diagnose von Messgeräten nötig sind, mussten bisher bei PLT-Sicherheitseinrichtungen außen vor bleiben. Einer gemeinsam von Endress+Hauser und Hima entwickelten Lösung wurde nun quasi erstmals der Eintritt in Sicherheitsanwendungen gestattet.

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