Covestro-CEO Dr. Markus Steilemann (rechts) auf der Achema - im Gespräch mit Process-Chefredakteur Gerd Kielburger. (Ulla Reutner)
Zirkuläre Kreislaufwirtschaft

Frontrunner bei der CO2-Konversion

Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Chance – Als einer der hochrangigen Vertreter der Chemieindustrie war Dr. Markus Steilemann, frischgebackener CEO von Covestro, Gast auf der Achema 2018. Im Rahmen eines Plenarvortrags verdeutlichte er die Chancen der Sektorenkopplung im Rahmen nachhaltiger Wertschöpfungsketten in der Chemie. PROCESS nutzte die Gelegenheit für ein Exklusiv-Interview zum Thema und fragte nach, welche Bedeutung dabei der Digitalisierung zukommt.

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Mikroplastik an Frankreichs Atlantikküste.   (© Fraunhofer UMSICHT/Leandra Hamann)
Konsortialstudie benennt Hauptemittenten

Mikroplastik: Pro Bundesbürger gelangen jedes Jahr vier Kilo in die Umwelt

Das Thema Plastikmüll und Mikroplastik ist derzeit in Politik, Medien und Öffentlichkeit sehr präsent. Zu Recht. Wie immer helfen für eine sachliche, lösungsorientierte Diskussion Fakten weiter. Die liefert nun eine neue „Konsortialstudie Mikroplastik“, in der Fraunhofer-Forscher den Wissensstand zu Mikro- und Makroplastik zusammengetragen haben. Woher stammen die kleinen Kunststoffpartikel? Welche Mengen werden jährlich in Deutschland emittiert? Die Studie liefert nun Antworten.

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Viele Rohstoffe sind für die Industrie essenziell und dementsprechend begehrt. Deshalb müssen Unternehmen in die Sicherung der Rohstoffversorgung investieren.  (Fotolia/Erik Schumann)
Nachhaltige Rohstoffpolitik

So düster sieht die Zukunft ohne Rohstoffe aus

Die Herstellung von Produkten und die Entwicklung neuer Technologien ist stark von der Verfügbarkeit der benötigten Rohstoffe abhängig – Rohstoffe, die es in Deutschland oft nicht gibt und die deshalb importiert werden müssen. Doch die Quellen sind endlich, die Materialien begehrt. Unternehmen müssen deshalb nachhaltig in die Sicherung der Rohstoffversorgung investieren.

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Flagge Chinas (Archiv: Vogel Business Media)
Chinas Umwelt

Die Kosten für Umweltverschmutzung zwingen Chinesen zum Handeln

Chinas Wirtschaft wächst, die Umweltverschmutzung wächst schneller: Auf diese kurze Formel lässt sich Chinas Umweltsituation bringen. Zwar ist das Reich der Mitte in punkto Umweltschutz durchaus aktiv, doch jegliche Anstrengungen werden durch das enorme Wirtschaftswachstum bislang schlicht aufgefressen. Die Umweltkosten sind höher als die wirtschaftlichen Errungenschaften, weswegen enormer Handlungsbedarf nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht besteht. Im elften Fünfjahresplan postuliert die chinesische Regierung ehrgeizige Ziele zur Verbesserung des Umweltschutzes bis 2010, die für westliche Investoren mittelfristig den Umweltmarkt mit seinem enormen Potenzial öffnen könnten.

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Abbildung 1: Anzahl und Aufteilung der Industrieparktypen in China, Abb. dechema (Archiv: Vogel Business Media)
Industrieparktypen in China

Industrieparks in China - Standortentwicklung nach Plan

Verbundstandorte, eine nachhaltige Entwicklung, Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz spielen auch für Chinas Volkswirtschaft eine maßgebliche Rolle. Zahlreiche neue Gesetze sollen durchsetzen, was in den westlichen Ländern längst zum Standard gehört: Ressourceneinsparung, Umweltschutz, Sicherheit. Die Industrieparks in China existieren auf nationaler, provinzieller und kommunaler Ebene. 2006 überschritt ihre Gesamtzahl 6600. Die attraktivsten Parks für ausländische Investoren sind diejenigen auf nationaler Ebene. Sie genießen begünstigte politische Rahmenbedingungen und ihre Verwaltungskommissionen haben die gleichen Rechte wie die Stadtverwaltungen, was vereinfachend und beschleunigend auf den Ansiedlungsprozess wirken kann.

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