Das Forschungsteam von Cell2Cell (von links): Diana Austen und Prof. Elke Wilharm (Bild: Alexa Knieriem/ Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften)
Bioökonomie der Zukunft

CO2-Einsparung durch Papierhandtuch-Recycling: Ostfalia und Fraunhofer zeigen wie es geht

Jährlich landen in Deutschland rund 70.000 Tonnen Papierhandtücher im Müll und werden verbrannt – wodurch klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre gelangt. Um dem entgegenzuwirken, erforscht die Ostfalia, unter der Leitung von Prof. Elke Wilharm und in Kooperation mit dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse in Leuna, eine Methode, den Papierhandtuchabfall nachhaltig wiederzuverwerten.

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Alles grün, alles digital? Der Digitale Zwilling soll in Zukunft auch die Umweltbilanz von Produkten und Dienstleistungen umfassen. (Bild: frei lizenziert)
Der CO2-Fußabdruck wird digital

(CO2-)Rucksack-Reise: Ein Digitaler Zwilling für den ökologischen Fußabdruck

Warum Sie den Fußabdruck Ihrer Produkte kennen müssen und wie der Digitale Zwilling dabei hilft: Die EU macht Ernst – in Zukunft könnte nahezu jedes produzierende Unternehmen in der Pflicht stehen, über die Ökobilanz ihrer Produkte und Dienstleistungen Rechenschaft abgeben zu müssen. Für die Chemie bedeutet das enorme Mehraufwände – gilt es doch, alle Schritte in der Wertschöpfungskette genau zu berechnen. Ohne Digitalisierung wird es wohl nicht gehen...

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Ohne eine intelligente Mess- und Automatisierungstechnik wird der Umstieg auf eine CO2-neutrale Produktion, sei es in der Chemie, in Raffinerien oder in der Life Science- und Pharmabranche nicht gelingen. (Bild: © NicoElNino - stock.adobe.com)
Genauer messen, überwachen und steuern für die Dekarbonisierung

Intelligente Automatisierungstechnik für Europas Green Deal

Europa hat sich mit dem Green Deal ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch um das Ziel einer klimaneutralen Gesellschaft bis 2050 zu erreichen, gilt es, viele Prozesse zu überdenken. Wichtige Eckpfeiler hierbei sind die Dekarbonisierung von Energiequellen, die Verbesserung der Energieeffizienz, das Management und die Kontrolle von Emissionen und nicht zuletzt die Elektrifizierung von Prozessen und die Etablierung einer globalen Wasserstoffwirtschaft. Dabei wird es mehr denn je darauf ankommen, die Prozesse genauer zu messen, zu überwachen und zu steuern.

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Bildergalerien

Ergebnisse der Strömungssimulation (Bild: Hydac)
Schmieröl Strainer

Ein Minimum an Öl für die Schmierung, ein Maximum an Nachhaltigkeit

Bewegte Teile müssen geschmiert werden - soweit so gut. Doch der Schmierölbedarf für Pumpen, Kompressoren und Turbinen wird in nachhaltigkeitsbewegten Zeiten zum Problem: Die im Öl mitgeführte Luft muss entweichen, wofür die kleinen Gasblasen viel Zeit benötigen. Daher sind die Ölmengen im Tank ein Vielfaches des Teils in der Anlage. . Dabei ginge es auch anders: Die passende Technologie kann helfen, Verweildauern zu verkürzen und so Öl und Energie zu sparen – aber nur, wenn die Fluidik stimmt.

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Um wirtschaftlich nutzbare Verbindungen zu gewinnen, müssen die extrem stabilen Kohlenstoff-Sauerstoff-Bindungen im CO2 aktiviert werden.  (Bild: frei lizenziert)
Olefine aus CO2 und H2

Grüne Chemie unter fluktuierenden Bedingungen

Forscher am Leibniz-Institut für Katalyse entwickeln Verfahren, um aus dem Klimagas CO2 wertvolle Rohstoffe wie Alkohole und Treibstoffe zu gewinnen. Im Rahmen eines DFG-Schwerpunktprogramms untersuchen sie die Möglichkeit, diese Prozesse auch unter variablen Energiebedingungen stabil zu halten, ein wichtiger Faktor, wenn regenerative Energiequellen genutzt werden.

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