Profibus PA

So implementieren Sie eine Profibus PA-Schnittstelle ohne Software-Entwicklungsaufwand

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So funktioniert die Implementierung

Treibende Kraft für die Entwicklung von PA-easy durch Softing waren die Analyse einer Reihe erfolgreich implementierter Profibus PA-Projekte und das Bestreben, die Entwicklungskosten zu verringern sowie den Entwicklungs- und Zertifizierungsprozess einer Profibus PA-Kommunikationsimplementierung für die Kunden zu verkürzen. Natürlich musste die angebotene Lösung weitere Anforderungen erfüllen, etwa einen geringen Platzbedarf innerhalb des Geräts oder eine Atex-Zertifizierung für den Einsatz in gefährlichen Umgebungen. Heraus kam mit PA-easy eine Kombination aus Fertigkomponenten, die mit minimalem Entwicklungsaufwand für die Implementierung von Profibus PA-Messumformern geeignet ist.

PA-easy enthält ein Kommunikationsmodul als Schnittstelle zu einem Profibus PA-Netz, einen für die Ausführung im Kommunikationsmodul konzipierten und entsprechend zusammengestellten Profibus PA-Protokoll-Stack und eine Function-Block-Anwendung. Damit stehen bis zu vier Analog Input-Function-Blocks für den Lesezugriff auf bis zu vier Prozesswerte zur Verfügung.

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Ein Transducer-Block unterstützt das Lesen und Schreiben von bis zu 25 gerätespezifischen Parametern, verwaltet die Profibus PA-Attribute Used/Not Used, Read-Only Access/Write Access, Out of Service/Automatic und führt individuelle Bereichsprüfungen durch.

Zur internen Anbindung an die Geräteparameter werden das serielle Modbus RTU- oder das Hart-Protokoll unterstützt. Hierzu wurde ein entsprechender Modbus- bzw. Hart-Master entwickelt, der in seiner Funktion als einziger Master den Datenaustausch zwischen dem Kommunikationsmodul und dem Gerät anstößt und steuert. Da hier in der Regel eine geringere Bandbreite als im Profibus PA-Netz erreicht wird, stellt die Implementierung über eine passende Strategie sicher, dass im Feldbus aktuelle Daten von guter Qualität zur Verfügung stehen. Dieser Ansatz garantiert einen sicheren und deterministischen Datenaustausch.

Schnelle und einfache Anpassung per Excel-Tabelle

Die Unterstützung individueller Anpassungen entsprechend spezifischen Merkmalen von Feldgeräten ist für die erfolgreiche PA-easy-Implementierung von entscheidender Bedeutung. Daher ist es wichtig, den Zugriff der Transducer Blocks auf das interne Gerät nicht anhand fester Einstellungen vorzunehmen, sondern eine gerätespezifische Anpassung zuzulassen. Dafür wird eine MS Excel-Tabelle als Konfigurationswerkzeug verwendet, in der gerätespezifische Informationen, wie die Profibus-Identifikationsnummer und die Herstellerkennung, verzeichnet sind.

Darüber hinaus werden hier die Kommunikationsbefehle und Geräteadressen konfiguriert, mit denen auf die Prozesswerte und Geräteparameter zugegriffen wird. Auch die Daten zur Erzeugung der Statusinformationen werden hier festgelegt.

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