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Plattform-Zusammenarbeit Secarna und Evotec legen Grundstein für langfristige Zusammenarbeit in der Antisense-Therapie

Redakteur: MA Alexander Stark

Das in der Antisense-Wirkstoffforschung aktive Unternehmen Secarna und Evotec haben eine Plattform-Zusammenarbeit bekannt gegeben. Ziel der Kooperation ist die gemeinsame Erforschung und Entwicklung von auf Antisense-Oligonukleotiden (ASO) basierten Therapeutika.

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Evotec und Secarna haben eine Rahmenvereinbarung für eine langfristige Plattform-Zusammenarbeit unterzeichnet.
Evotec und Secarna haben eine Rahmenvereinbarung für eine langfristige Plattform-Zusammenarbeit unterzeichnet.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

München; Hamburg – Die Antisense-Therapie ist ein pharmakologischer Ansatz, der in die Genexpression der betreffenden Zellen eingreift, um gezielt die Produktion von Proteinen zu verhindern, die den Fortschritt und die Entwicklung von Krankheiten begünstigen. Secarna ist führend in der Antisense-Wirkstoffforschung und kombiniert dafür seine interne LNA plus-Plattform mit LNA-Chemie der dritten Generation. Dabei werden Moleküle mit verbesserter Wirksamkeit und einem umfassenden Sicherheitsprofil gegen Zielstrukturen entwickelt, die schwer zu regulieren oder derzeit nicht mit alternativen Ansätzen behandelbar sind. Mithilfe moderner Bioinformatik werden die Antisense-Moleküle von Secarna genau so konstruiert, dass sie gezielt an die RNA des gewünschten Gens ankoppeln. Zudem sind diese Moleküle „vorgescreent“ und wegen ihres hohen Aktivitätspotenzials ausgewählt. Daher besteht wenig oder gar keine Notwendigkeit für eine Lead-Optimierung, was den Forschungs- und Entwicklungsprozess im Vergleich zu herkömmlichen therapeutischen Ansätzen deutlich beschleunigt.

In diesem vielversprechenden Bereich wollen Evotec und Secarna künftig zusammenarbeiten. Eine Rahmenvereinbarung legt den Grundstein für eine langfristige Plattform-Zusammenarbeit, die sich über eine Reihe von Targets und Indikationen erstreckt. Das erste Programm wurde definiert und die Unternehmen bauen nun eine Pipeline mit gemeinsamen Antisense-Oligonukleotidtherapien auf. Diese umfassende Zusammenarbeit soll Biotech- und Pharmaunternehmen die Chance bieten, in das schnell wachsende Feld der Antisense-Therapeutika einzusteigen und über eine Vielzahl individueller Deal-Strukturen Zugang zur gemeinsamen Pipeline der Unternehmen zu erhalten.

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