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Effizient und sicher
Durch die konstante Leistung des Wärmetauschers wird eine ausreichende Kälteleistung erreicht, um innerhalb weniger Minuten die nötige Reaktionstemperatur von -85 °C zu erreichen und diese über die ganze Produktionskampagne zu halten – und das bei einem vergleichsweise niedrigen Druckverlust.
Über die gesamte Dauer des Prozesses traten dabei zu keinem Zeitpunkt problematische Einfrierungen am Wärmetauscher selbst auf. Gleichzeitig konnten eine hohe Regelgüte und eine schnelle Einregelzeit realisiert werden.
Was steckt hinter der kryogenen Technik?
Hinter dem Namen Alaska verbirgt sich eine Baureihe von sieben Standardsystemen mit einer Kühlleistung von 5 bis 100 kW. Es handelt sich um Kühlsysteme, die den Reaktor mittels eines zirkulierenden Wärmeträgerfluids kühlen, welches durch flüssigen Stickstoff rückgekühlt wird.
Stickstoff ist dank seines niedrigen Siedepunkts von -196 °C und des inerten Charakters ein ideales Kältemittel für die Reaktorkühlung, gerade bei sensiblen Produkten. Diese kryogene Technik ist an tiefkalte Temperaturen angepasst und ermöglicht durch eine hohe Kühlleistung eine sichere, präzise Kontrolle exothermer Reaktionen – und das ganz ohne den Einsatz von FCKW.
Flüssigstickstoff, Flexibel und kompakt
Ein Prozessleitsystem ermöglicht eine konsequente Prozessüberwachung. Da dabei nur wenige bewegliche Teile zum Einsatz kommen, halten sich auch der Verschleiß und damit der Wartungsaufwand in Grenzen. Die Anlagen sind als so genannte Package Units in einem Rahmengestell bzw. Modul fertig montiert und wärmeisoliert.
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