Logistikzentrum Pharmaserv weiht neues Logistikzentrum ein

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Pharmaserv, der Standortbetreiber der Behringwerke in Marburg weiht ein neues Logistikzentrums im Werksteil Görzhausen ein. Besonderheit dabei sind die unterschiedlichen Temperaturbereiche des neuen GMP-Lagers.

Viel Prominenz bei der offiziellen Einweihung des Logistikzentrums in Marburg. Von links: Thomas Janssen (Geschäftsführer Pharmaserv), Egon Vaupel (Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg), Carola Adler (Leiterin Warehousing, Pharmaserv), Ulrich Triebel (Projektleiter Pharmaserv), Dr. Martin Egger (Leiter Logistik, Pharmaserv), Martin Hobi (Director Logistics Europe, CSL Behring), Conrad Holetzeck (Head of Warehousing & Distribution Management, CSL Behring), Dr. Roland Martin (Geschäftsführer CSL Behring) (Bild: Pharmaserv)
Viel Prominenz bei der offiziellen Einweihung des Logistikzentrums in Marburg. Von links: Thomas Janssen (Geschäftsführer Pharmaserv), Egon Vaupel (Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg), Carola Adler (Leiterin Warehousing, Pharmaserv), Ulrich Triebel (Projektleiter Pharmaserv), Dr. Martin Egger (Leiter Logistik, Pharmaserv), Martin Hobi (Director Logistics Europe, CSL Behring), Conrad Holetzeck (Head of Warehousing & Distribution Management, CSL Behring), Dr. Roland Martin (Geschäftsführer CSL Behring) (Bild: Pharmaserv)

Nach zehn Monaten Bauzeit weihte der Standortbetreiber Pharmaserv das neue Logistikzentrum M484 im Werksteil Görzhausen ein. Die Erstellung des neuen Lagers stellt für den Standortbetreiber die umfangreichste Einzelinvestition in der Firmengeschichte dar, teilte er in einer Pressemitteilung mit. Hauptnutzer ist CSL Behring, ein nach eigenen Angaben weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Plasmaprotein-Biotherapeutika. Der mit einer Gesamtfläche von 2640 Quadratmetern große Lagerbau bietet Raum für circa 2800 Palettenplätze und dient der Vereinnahmung, Lagerung und dem Versand von Fertigarzneimitteln sowie weiteren Warengruppen.

Die Besonderheit dieses Logistikgebäudes, das nach pharmazeutischem Standard erstellt ist, besteht in den unterschiedlichen Temperaturbereichen (2 bis 8 Grad Celsius und 15 bis 25 Grad Celsius), die es ermöglichen, empfindliche Fertigarzneimittel zu lagern, kommissionieren und luftfrachtgerecht zu verpacken. Die Temperatur im sogenannten „Ambient Bereich“ (15 bis 25 Grad) wird durch ein modernes Luftkanalsystem gewährleistet. Je nach Temperatur wird durch Stoffschläuche, die an der Decke befestigt sind, kalte oder warme Luft in den Lagerbereich geführt und dort gezielt verteilt. Im Kaltbereich (2 bis 8 Grad) sorgen redundante Kälteverdichter, Verdampfer- und Schleusensysteme für eine sichere Kühlkette.

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