Suchen

Klimafreundlichere Gasaufbereitung Neue Technologie verringert Schwefel- und CO2-Emissionen bei der Gasaufbereitung

| Redakteur: MA Alexander Stark

Eine gemeinsam von BASF und Exxon Mobil entwickelte Technologie ermöglicht die selektive Entfernung von Schwefelwasserstoff (H2S) und minimiert zudem die Co-Absorption von Kohlendioxid (CO2) aus den Gasströmen bei der Gasaufbereitung.

Firmen zum Thema

Die neue Gasbehandlungstechnologie Oase Sulfexx wurde gemeinsam von Exxon Mobil und BASF entwickelt.
Die neue Gasbehandlungstechnologie Oase Sulfexx wurde gemeinsam von Exxon Mobil und BASF entwickelt.
(Bild: BASF)

Ludwigshafen – Mit Oase Sulfexx haben BASF und Exxon Mobil Catalysts and Licensing eine neue Gasbehandlungstechnologie mit hoher Energieeffizienz auf den Markt gebracht. Durch ein gemeinsam entwickeltes Lösemittels soll es für Betreiber von Raffinerien und Gasaufbereitungsanlagen künftig einfacher werden, neue Vorschriften und Anforderungen einzuhalten. Gleichzeitig kann die Kapazität in bestehenden Anlagen erhöht und die Betriebskosten gesenkt werden. Bei neuen Gaswäscheanlagen kann der Einsatz der Technologie die Größe der Anlage und die Anfangsinvestitionen reduzieren.

Ziel ist es den Anlagenbetreibern dabei zu helfen, Emissionen zu reduzieren und Kosten zu senken.

Dies geschieht durch einen geringeren Energieverbrauch und die Senkung der Schwefelemissionen. Das Produkt zeichnet sich den Unternehmen zufolge außerdem durch eine herausragende H2S-Selektivät aus.

Die bessere Selektivität des Lösemittels gegenüber Methyldiethanolamin-Formulierungen (MDEA) und den Lösemitteln Flexsore SE / SE Plus konnte bereits in mehreren Versuchen in Pilotanlagen von ExxonMobil und BASF sowie im Rahmen einer kommerziellen Demonstration in einer Abgasbehandlungsanlage in Nordamerika bestätigt werden, teilten die Unternehmen mit.

Mit der Technologie können Engpässe in bestehenden Abgasbehandlungsanlagen nach dem Claus-Prozess sowie bei der Sauergasanreicherung oder der Sauergasentfernung unter Hochdruck reduziert werden, heißt es weiter. Zur Einhaltung künftiger Anforderungen könne in Anlagen nach dem Claus-Prozess der H2S-Gehalt gemäß den Spezifikationen auf unter 10 ppmv gesenkt und gleichzeitig die CO2-Absorption verringert werden.

(ID:46646320)