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Kennzeichnung

Neue Richtlinien fordern Änderungen in Kennzeichnungssystemen

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Passende Soft- und Hardware zum Kennzeichnungssystem

Dass zu einem Kennzeichnungssystem auch passende Komponenten wie Soft- und Hardware sowie Zubehör wie Tinten, Thermotransferbänder und Etiketten gehören, ist selbstverständlich. Viel wichtiger ist jedoch die Integrationsfähigkeit eines Kennzeichnungssystems in Verpackungsanlagen. „Der Anwender erwartet, dass es sich optimal in seine Anlage einfügt, sowohl von den Platzverhältnissen als auch von der Datenanbindung. Außerdem sollte ein Kennzeichnungssystem zuverlässig und sicher arbeiten“, so Prahl und nennt ein Beispiel: „Die thermischen Inkjet-Codiersysteme arbeiten in der Regel mit 42 ml-Tintenkartuschen, die wenn sie leer sind, gegen neue ausgetauscht werden müssen. Damit auch bei Kartuschenwechsel ohne Produktionsunterbrechung durchgehend weiter gedruckt werden kann, verfügen unsere Codierlösungen über eine Zero up- und Zero down-Funktion.“ Im Etikettierbereich wird bei Bluhm diese Redundanz durch zwei hintereinandergeschaltete Systeme gelöst. Steht bei einem System der Etikettenrollenwechsel an, geht ein Signal an den zweiten Etikettierer, der dann die Etikettierung nahtlos übernimmt.

Auch Sandra Wagner,Marketing Manager bei Markem-Imaje sieht die reibungslose Anbindung an den Prozess als Erfolgsfaktor: „Neben der reinen Hardware verlangen Kunden heute auch immer öfter angepasste Softwarelösungen, die sie unterstützen.“ Eine solche Lösung, speziell für den Pharmabereich, ist das Pharma Control Center von Markem-Imaje, das konform zu der Bestimmung 21 CFR Part 11 und der Europäischen Richtlinie 2003/94/EC ist. Es bietet einen dauerhaften Nachweis über alle Kennzeichnungsvorgänge der Produktionslinien und hilft menschliche Fehler zu vermeiden. Auch Kontrollüberprüfungen, so die Erfahrung von Wagner, werden durch die Software vereinfacht.

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Wettbewerb führt zur Spezialisierung bei Codierung und Kennzeichnung

Die pharmazeutische Industrie ist gleichermaßen von einer zunehmenden Globalisierung, steigendem Wettbewerbsdruck und Konsolidierungstendenzen geprägt, wie von einer weiteren Spezialisierung von Anwendungen und Produkten. „Für die Kennzeichnung ergeben sich hierbei insbesondere hohe Anforderungen an kundenindividuelle Speziallösungen, Integration von umfassenden, mehrsprachigen Informationen auf kleinstem Raum sowie variable Kennzeichnung und Codierung“, erklärt Roland Schreiner, Geschäftsleiter von Schreiner MediPharm. Diese Codierung muss zunehmend höheren Standards zur Serialisierung, Dokumentation und Sicherheit gerecht werden. Auch gewinnt die Integration von Funktionalitäten neben der reinen Produktkennzeichnung eine immer größere Bedeutung.

Schreiner MediPharm bietet daher individuelle, multifunktionale Kennzeichnungslösungen für pharmazeutische Produkte, die helfen, Prozesse im Sinne von Kosteneffizienz beim Pharmahersteller zu optimieren und zusätzlichen Nutzen zu generieren. „Dies beinhaltet beispielsweise abnehmbare Dokumentationsteile zur eindeutigen Identifikation von Medikationen, Booklet-Labels zur flexiblen mehrsprachigen Kennzeichnung bis hin zu ins Label integrierten Nadelschutzsystemen, die Kosteneffizienz mit Sicherheit verbinden“, zählt Roland Schreiner auf. Auch die Integration weiterer Funktionen wie etwa zum Manipulations- und Fälschungsschutz spielen eine wachsende Rolle, all dies unter der Einhaltung höchster Qualitätsstandards.

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