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MSR-Forum feiert bei Förderprozess-Foren Premiere

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Praxis-Tipps für die Füllstandmessung

Zum Einstand drehte sich im ersten Vortrag alles um Füllstandmessung. Mit einem modernen Füllstandsensor könne man heute eigentlich alles messen. Doch in der Praxis sehe so mancher Füllstandsensor dennoch alt aus, warnte Clemens Hengstler von Vega. Denn die Physik gibt die Grenzen vor.

Eine Universallösung für die Füllstandmessung gebe es auch heute noch nicht. Doch mit der Wahl des richtigen Messprinzips (Radar, Ultraschall, Druck etc.), der Wahl der richtigen Sensorausführung und der Wahl einer guten Montageposition werden selbst schwierige Messungen zum Kinderspiel.

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Anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus mehreren Branchen zeigte der Vortrag von Hengstler anschaulich die Schwierigkeiten, Grenzen und besonders auch die Lösungen für die Füllstandmessung schwieriger Fördermedien auf: So sind beispielsweise Schaumbildung, Rührwerke, aggressive Produkte, turbulente Oberflächen, Dämpfe und Kondensat mögliche Einflussfaktoren bei der Messung von Flüssigkeiten, während Schüttkegel, Zug- und Scherkräfte, Anhaftungen, Abrasion, oder Staubbildung bei der Förderung von Schüttgütern eine Rolle spielen.

Durchfluss-, Druck- und Temperaturmessungen

Joachim Kölsch von Siemens gab einen Einblick in die Welt der Durchflussmessung. Zum Thema „Druckverlust und Fließgeschwindigkeit – Qualität und Genauigkeit“ berichtete der Experte von Siemens über Applikationserfahrungen mit Durchflussmessungen in der Lebensmittelindustrie.

„Kurze Baulängen und möglichst hohe Rohrquerschnitte in Coriolis 2-Rohrsystemen eignen sich besonders bei viskosen Produkten Druckverluste zu minimieren“, sagte Koelsch und ging im Laufe des Vortrags genauer auf den Grundkonflikt zwischen geringen und hohen Fließgeschwindigkeiten sowie die Auswirkungen auf Druck und Genauigkeit ein.

Im Anschluss knüpfte direkt Joachim Zipp von Wika an, der von Erfahrungen mit Druck- und Temperaturmesstechnik für kritische Fördermedien berichtete: „Was viele vernachlässigen ist, dass Temperatur eine örtlich begrenzte Größe ist. Deshalb muss an den kritischsten Stellen des Prozesses gemessen werden.“

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