Prozessanalysetechnologie (PAT) Merck und Agilent gründen PAT-Kooperation für verbesserte Biopharmazeutika

Quelle: Pressemitteilung

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Die Pharmaindustrie sucht nach Möglichkeiten, Biopharmazeutika schneller zu entwickeln und zu produzieren. Mit verbesserten Prozessanalysetechnologien (PAT) soll dies gelingen. Die beiden Unternehmen Merck und Agilent wollen hierfür in einer PAT-Kooperation neue Lösungen liefern.

Gemeinsam wollen Agilent und Merck Prozessanalysentechniken weiterentwickeln.
Gemeinsam wollen Agilent und Merck Prozessanalysentechniken weiterentwickeln.
(Bild: Merck )

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat im Juni eine Vereinbarung zur Kollaboration mit Agilent Technologies bekannt gegeben. Gegenstand ihrer Zusammenarbeit ist die Weiterentwicklung von Prozessanalysetechnologien (PAT). PAT ist ein Schlüsselfaktor für die Echtzeitfreigabe und das Bioprocessing 4.0.und wird von den Aufsichtsbehörden weltweit entsprechend gefördert.

„Die Biopharmabranche befindet sich mitten in der Transformation, um die nächste Generation von biotechnologischen Prozessverfahren (Bioprocessing) zu entwickeln und zu digitalisieren, damit biologische Arzneimittel schneller und kostengünstiger verfügbar werden“, sagte Darren Verlenden, Leiter Bioprocessing im Unternehmensbereich Life Science von Merck. „Durch die Zusammenführung unseres modernen Portfolios für das Bioprocessing mit den führenden Analyselösungen von Agilent werden wir integrierte Funktionalitäten für eine verbesserte Überwachung und Steuerung im Downstream Processing anbieten können. Damit wird die Produktionsstätte der Zukunft immer mehr zur Realität.”

Aufbereitung und Aufreinigung von Arzneisubstanzen

Mit dieser Kooperation bedienen Merck und Agilent Technologies den Bedarf der Branche an PAT für Downstream-Prozesse. Durch die Kombination seines Bioprocessing-Portfolios mit den Analyseprodukten von Agilent Technologies erweitert Merck die Echtzeitüberwachung und automatisierte Prozesskontrolle von kritischen Prozessparametern (CPPs) und kritischen Qualitätsattributen (CQAs) auf das Downstream Processing, also die Aufbereitung und Aufreinigung von Arzneisubstanzen.

„Durch die Integration von Analysefunktionen und Intelligenz in biotechnologische Verfahren kann die Biopharmabranche die Entwicklung und Herstellung von biologischen Arzneimitteln beschleunigen und gleichzeitig die Konzepte der kontinuierlichen Herstellung und Echtzeitfreigabe bedienen“, sagte Stefan Schütte, Vice President und Geschäftsführer der Sparte Liquid Phase Separations bei Agilent. „Im Fokus unserer Zusammenarbeit steht die Integration der neuen Online-Flüssigchromatographielösung von Agilent in die Bioprocessing-Plattformen von Merck. So wollen wir die Kunden dabei unterstützen, biologische Arzneimittel schneller, zuverlässiger und günstiger zu entwickeln und herzustellen.“

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