Anbieter zum Thema
Im Zusammenhang mit der Push-in-Technologie wird damit die für einen Anschluss benötigte Arbeitszeit erheblich reduziert: Während für das Ablängen, Abisolieren, das manuelle Aufbringen und Verpressen der Aderendhülse und für den Anschluss des Leiters an einer Push-in-Klemme rund 17 Sekunden benötigt werden, ist die gleiche Arbeit mit Crimphandy in nur 10 Sekunden erledigt.
Lösung für hohe Kontaktdichte
Ein weiterer Trend, der heute immer wichtiger wird, ist die Miniaturisierung. Sie macht auch vor der Automatisierung nicht halt, Schaltschränke und Verteilerkästen schrumpfen, der Platz für Anschlussklemmen wird immer kleiner. Phoenix Contact bietet daher Push-in-Anschlussklemmen auch mit einer Teilung von nur 3,5 mm an. Das ermöglicht eine hohe Kontaktdichte bei der Verdrahtung von kleinen Querschnitten: Bei nur 50 Anschlüssen auf einer Klemmleiste können so in der Summe 85 mm im Vergleich zur 5,2 Millimeter-Teilung eingespart werden.
Doch nicht nur für kleine Querschnitte stehen Push-in-Anschlussklemmen zur Verfügung: Phoenix Contact bietet auch für Leistungsanschlüsse mit Leiter-Querschnitten von bis zu 95 mm2 entsprechende Klemmen. Auch hier können die Leiter ohne vorheriges Öffnen direkt in die Klemmen gesteckt werden. Zum Lösen des Leiters genügt wieder ein einfacher Schraubendreher.
Sicher bei Kontaktierung und Montage
Für eine effiziente, kostensparende Verdrahtung genügt es jedoch nicht nur, den Leiter schnell anzuschließen - die Verdrahtung muss auch sicher sein. Bei der Push-in-Technologie von Phoenix-Contact beginnt das bereits bei der Gestaltung der Klemme: Der Betätigungsdrücker ist orange gefärbt und so klar zu unterscheiden vom Leitereinführtrichter - das verhindert wirksam ein Fehlstecken des Leiters. Wird der Drücker mit einem Schraubendreher betätigt, entsteht zu keiner Zeit ein direkter Kontakt mit spannungsführenden Teilen. Der Kunststoffdrücker garantiert kompletten Berührschutz und verhindert darüber hinaus Beschädigungen an der Klemme oder dem Leiter durch die Verwendung von falschem Werkzeug.
Einmal eingeführt, wird der Leiter von der Kontaktfeder, die aus hochwertigem Federstahl gefertigt ist, sicher gehalten. Die Leiterauszugkräfte liegen weit über der Norm: So erreicht eine 2,5 mm2-Klemme bei der Leiterauszugsprüfung über 270 N bei geforderten 50 N - das bietet ein hohes Maß an mechanischer Sicherheit.
Zudem ist die Kontaktierung vibrationssicher und gasdicht - auch durch aggressive Medien wird sie nicht beeinträchtigt. Gleichzeitig sorgen hochwertige Kupferlegierungen für geringe Übergangswiderstände und ermöglichen so eine verlustarme Stromübertragung.
Zahlreiche Prüfungen und Zertifizierungen belegen die hohe Sicherheit der Push-in-Anschlusstechnik. Sie wird über die Standardnorm hinaus Prüfungen unterzogen, die den Einsatz in allen Branchen, wie zum Beispiel der Energieversorgung, der Verkehrstechnik, der Prozess- und Verfahrenstechnik, insbesondere der Chemie und Petrochemie oder dem Schiffbau, ermöglicht.
Durchgängig vom Feld bis zur Steuerung
Von der Sensor-/Aktor-Verkabelung im Feld über Reihenklemmen, Überspannungsschutz, Relais- und Optokoppler-Systeme sowie Sicherheitskomponenten und Hybrid-Motorstarter bis zu I/O-Baugruppen und Steuerungen lassen sich bereits eine Vielzahl von Verdrahtungsaufgaben werkzeuglos realisieren. Die Anwender können bei Phoenix Contact von einem durchgängigen Produktprogramm, das mit Push-in-Technik ausgestattet ist, profitieren. So lassen sich gesamte Applikationen einfacher und kostengünstiger aufbauen. Dies macht den Weg frei für neue wirtschaftlichere Maschinen- und Anlageninstallationen.
(ID:43200788)