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Chemiepark Marl

Ineos Phenol investiert in World-Scale-Anlage zur Cumol-Produktion

| Redakteur: Alexander Stark

Die Anlage wird auf das bestehende Pipeline-Netzwerk zwischen den Phenol & Aceton-Werken von Ineos in Gladbeck und vom Evonik-Standort im Chemiepark Marl zurückgreifen.
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Die Anlage wird auf das bestehende Pipeline-Netzwerk zwischen den Phenol & Aceton-Werken von Ineos in Gladbeck und vom Evonik-Standort im Chemiepark Marl zurückgreifen. (Bild: Ineos)

Ineos Phenol hat die nächsten Schritte für den Bau einer World-Scale-Anlage zur Produktion von Cumol in Marl eingeleitet. Bis 2020 soll das Projekt abgeschlossen sein. Das Unternehmen hat bestätigt, dass eine Studie für das Front-End-Engineering auf den Weg gebracht wurde, die eine Investitionsentscheidung bis Ende 2018 vorsieht.

Köln – Die neue Anlage wird im Chemiepark Marl entstehen und soll neben der steigenden Kundennachfrage auch den Bedarf der Ineos-Werke in Gladbeck und Antwerpen decken.

Die Anlage greift auf das bestehende Pipeline-Netzwerk zwischen den Phenol & Aceton-Produktionsstätten in Gladbeck und des Standorts von Evonik im Marler Chemiepark zurück. Außerdem ist eine Anbindung an die BP-Raffinerie und den Cracker-Komplex in Gelsenkirchen geplant, um die Anlage voll zu integrieren.

Der Standort und die Anbindung des neuen Werks ermöglicht dem Unternehmen zufolge eine hoch-effiziente Produktion. So erfolgt die Rohstofflieferung durch die Integration der Raffinerie und des Crackers, der Marler Hafen wiederum stellt die Verbindung zur Binnenschifffahrt her.

Inoes Phenol ist der größte Produzent von Phenol und Aceton der Welt und größter Verbraucher von Cumol, das als wesentlicher Rohstoff für die Herstellung dieser Produkte dient. Hans Casier, CEO von Inoes Phenol, sagte, dass der Chemiepark Marl aufgrund der guten logistischen Anbindung als Standort ausgewählt wurde. Das neue Werk werde ein integraler Bestandteil der Verbundstruktur an der nördlichen Ruhr sein.

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