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ACHEMA 2015 - Trendbericht Wassermanagement

Industrie reduziert den Durst auf Wasser

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Wie man hochkonzentrierte Abwässer in Klarwasser und Trockenmasse verwandelt? Awas International macht das in drei Stufen:

1. Stufe: Nano-Flotation. Mittels quantenphysikalischer Lichtspektren werden Wasserinhaltsstoffe partikuliert, im Vollstrom aufflotiert und direkt der Verdampfung zugeführt.

2. Stufe: Circular Disc RO-Membrane. Im Wirbelsystem rotierendes konzentriertes RO-Abwasser wird über die Hochdruck-Umkehrosmose-Membrane in Klarwasser und in eine hochkonzentrierte Flüssigkeit separiert.

3. Stufe: Vakuumverdampfung und Kristallisation. Endgültige Reduktion über Vakuumverdampfung mit thermischer Brüdenverdichtung und Zwangsumwälz-Kristallisation des Flüssigkonzentrates auf geringste Mengen Trockenmasse und minimale Restfeuchte. Ergebnis im Beispielprojekt BMZ-Metall, Minsk: 98 % Wasserrückgewinnung – Wasserqualität zur Wiederverwertung geeignet, 0,8 % Trockenmasse, 5 % Restfeuchte.

Aufbereitung von 15 t Abwasser pro Tag

Auch Veolia Italien (Evaled) kann Zero Liquid Discharge: Bei dem weltweit operierenden Kunden handelt es sich um ein Unternehmen, das Dispersionen und Klebstoffe herstellt. Die von Veolia entwickelte Anlage kann 15 t Abwasser pro Tag aufbereiten. In der ersten Stufe arbeitet ein Wärmepumpen-Vakuumverdampfer mit Zwangsumlauf an der Vorkonzentrierung des Waschwassers.

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Die finale Konzentration wird mittels eines Vakuum-Verdampfers mit Wärmepumpe und Schabersystem im Kessel erreicht. Ergebnis ist ein Konzentrat konstanter Dichte (es wird mit frischer Dispersion gemischt). Die Wiederverwertung des aus der Aufbereitung stammenden Destillats für Reinigungszwecke reduziert die Abwassermenge auf null. Was früher entsorgt wurde, wird jetzt im Produktionsprozess wiederverwendet.

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