PU-Kreislauf Hydrolyse-Technologie soll Matratzen-Recycling effizienter machen

Redakteur: MA Alexander Stark

Gemeinsam mit The Vita Group hat Evonik ein effizientes Verfahren zum Recycling von Matratzen entwickelt. Das soll die Kreislaufwirtschaft in der PU-Weichschaumindustrie unterstützen und das Recycling von gebrauchten PU-Weichschäumen und Matratzen ermöglichen.

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Laut dem aktuellen Europur-Bericht (Europäischer Verband der Hersteller von Polyurethan-Weichschaumblöcken) werden allein in Europa jedes Jahr etwa 40 Millionen Matratzen entsorgt, von denen die meisten auf der Mülldeponie landen.
Laut dem aktuellen Europur-Bericht (Europäischer Verband der Hersteller von Polyurethan-Weichschaumblöcken) werden allein in Europa jedes Jahr etwa 40 Millionen Matratzen entsorgt, von denen die meisten auf der Mülldeponie landen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Essen – Der Spezialchemiekonzern Evonik hat ein chemisches Recyclingverfahren entwickelt, das eine vollständige Rückgewinnung des Polyol-Rohstoffs aus PU-Matratzen erlaubt. Das neue Hydrolyse-Verfahren soll damit eine funktionierende Kreislaufwirtschaft in der PU-Weichschaumindustrie ermöglichen.

In einem nächsten Entwicklungsschritt wird das Unternehmen sein neues Verfahren in einem größeren Maßstab erproben. Dies erfolgt gemeinsam mit dem Partner The Vita Group, einem Anbieter von PU-Weichschaumprodukten. The Vita Group hat bereits in verschiedenen Anwendungen die recycelten Polyole aus dem Hydrolyse-Verfahren von Evonik erfolgreich erprobt.

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