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Kognitive Sensoren Horch mal, was da klappert: Wie Geräuscherkennung die Instandhaltung revolutioniert

| Autor / Redakteur: Johannes Kortmann* / Anke Geipel-Kern

Wer sich mit Indus­trieanlagen gut auskennt, hört sofort, wenn etwas anders als normal läuft. Dieser einfache Grundsatz war die Ausgangsbasis für die Entwicklung von „Cognitive Sensor“. Die digitale Technik unterstützt Anlagenbetreiber und Instandhaltungsexperten, Störungen und Instandhaltungsbedarf zu erkennen. Bilfinger hat eine Lösung entwickelt, mit der sich Reparaturbedarf anhand des Klangbilds einer Maschine diagnostizieren lässt.

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Cognitive Sensor von Bilfinger soll anhand individueller Klangbilder einer Maschine frühzeitig deren Reparaturbedarf diagnostizieren.
Cognitive Sensor von Bilfinger soll anhand individueller Klangbilder einer Maschine frühzeitig deren Reparaturbedarf diagnostizieren.
(Bild: Bilfinger)

Die geschulten Sinne der Mitarbeiter bei der Instandhaltung und Fehlerdiagnose in Industrieanlagen spielen eine wichtige Rolle. Bilfinger als Industriedienstleister ist sich dessen bewusst und will sein Erfahrungswissen mit Cognitive Sensor dauerhaft nutzbar machen. Kernstück ist ein umfangreicher Datenbestand von Geräuschen, die mit einem konkreten Anlagenzustand korrespondieren – vom Normalbetrieb über Kavitation bis zum spezifischen Klang eines Lagerschadens.

Mithilfe eines Mikrofons, das mit einem Edge Device verbunden ist, lassen sich die realen Geräusche in einem Betrieb mit diesem Datenbestand abgleichen und zielgerichtet Maßnahmen einleiten. Das gelingt deutlich kostengünstiger als durch eine aufwändige Infrastruktur von Sensoren.