Verkabelungs-Lösung Gut verkabelt – Wie Sie schnell und fehlerfrei verdrahten

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Peter Wille / Dr. Jörg Kempf

Platz sparen ist angesagt: Viele Komponenten und Anlagenkonzepte – vom Feldgerät bis zur Leitebene – verfolgen einen Miniaturisierungs-Ansatz. Dabei müssen nicht nur physikalische Grenzen, sondern auch Faktoren wie das Handling, die Übersichtlichkeit sowie die Benutzerfreundlichkeit der Baugruppen beachtet werden. Erfahren Sie, wie Sie mit System verdrahten.

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Die neue Generation universeller Varioface-Professional-Module trägt den Anforderungen nach Kompaktheit, Schnelligkeit und Ergonomie konsequent Rechnung.
Die neue Generation universeller Varioface-Professional-Module trägt den Anforderungen nach Kompaktheit, Schnelligkeit und Ergonomie konsequent Rechnung.
(Bild: Phoenix Contact)

Um bei einer Steuerungseinheit eine hohe Packungsdichte der Peripheriesignale zu erreichen, setzen Hersteller häufig auf hochpolige Steckverbinder wie den D-Subminiatur. In der Praxis hat der Installateur vor Ort die Aufgabe, über Sensoren und Aktoren, die einen Einzeladeranschluss mit unterschiedlichen Leiterquerschnitten zur Verfügung stellen, eine industriegerechte, platzsparende und ergonomische Verbindung zwischen der Signal- und der Feldebene aufzubauen.

Die neuen Varioface-Professional-Module (VIP) von Phoenix Contact unterstützen feldseitig sowohl die Schraub- als auch die Push-in-Anschlusstechnik. Denn neben dem traditionellen Schraubanschluss bietet insbesondere die zeitsparende Direktstecktechnik einen hohen Anwendernutzen. Die werkzeuglose Verdrahtung selbst bei beengten räumlichen Verhältnissen trägt den allgemeinen Anforderungen hinsichtlich der Planung und Inbetriebnahme kosten- und platzoptimierter Applikationen Rechnung.

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Die Push-in-Anschlusstechnik ermöglicht dabei das direkte einhändige Stecken der Leiter mit geringen Einsteckkräften. Eine Schenkelfeder sorgt für die zuverlässige Kontaktierung sowie konstante Anschlusskräfte, indem sie den Leiter gegen einen Strombalken presst. Die bei der Schraub- oder Push-in-Anschlusstechnik zulässigen Leiterquerschnitte sind großzügig bemessen. Sie liegen für starre Leiter bei 0,2 bis 4 mm2 und für flexible Anschlüsse bei 0,2 bis 2,5 mm2.

Eindeutige Kennzeichnung

Eine großflächige und eindeutige Kennzeichnung der Baugruppen und Klemmstellen bilden die Voraussetzung für eine sichere und zeitsparende Installation. Deshalb erlaubt das Standard-Beschriftungszubehör von Phoenix Contact die bequeme und individuelle Adressierung der Module. Da die universellen Module über D-Subminiatur- oder IDC/FLC-Steckverbinder verfügen, sind die Anschlussklemmen entsprechend der Polzahl der verwendeten Leiste beschriftet. Dies bedeutet beispielsweise für eine 25-polige D-Subminiatur-Leiste eine allgemeine fortlaufende Beschriftung von eins bis 25 sowie eine zusätzliche Klemmenstelle zur Anbindung des Steckverbinder-Metallgehäuses. Sowohl die Klemmenbedruckung als auch die Modulkennzeichnung befinden sich auf der Oberseite aller Übergabemodule, sodass eine optimale Lesbarkeit bei der Installation und Wartung gegeben ist.

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