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Groninger Technologie Symposium in Crailsheim

Groninger zeigt Lösungen für die Pharmaindustrie der Zukunft

| Autor / Redakteur: Anita Meister / Anke Geipel-Kern

(Bild: Groninger)

Internationale Experten und Anwender aus allen Bereichen der Pharmabranche trafen sich beim Groninger Technologie Symposium in Crailsheim. Neben der Information über aktuelle Trends und Technologien diente das Symposium auch als Showroom für Groningers neueste Innovationen und Weiterentwicklungen – wie beispielsweise die Maschinenbaureihe Flexpro 50.

Wie viele andere Branchen, so erlebt derzeit auch die Pharmaindustrie einen Trend hin zu immer spezifischeren Medikamenten, immer kleineren Losgrößen und auch vom Patienten einfach und sicher zu verwendenden Applikationssystemen. Hinzu kommt die Herausforderung, diese Medikamente innerhalb immer kürzerer Zeit auf den Markt zu bringen. Georg Rößling, Senior Vice President von PDA Europe (Parenteral Drug Administration) und einer von mehreren hochkarätigen Key-Note-Speakern, übernahm zum Auftakt des Technologie Symposiums zunächst die Einordnung dieser Trends in einen größeren Marktzusammenhang und skizzierte ihre Auswirkungen auf die Pharmaproduktion.

Die Pharmawelt dreht sich

So würden immer mehr Länder eigene Produktionsanlagen für injizierbare Arzneimittel (Injectables) aufbauen und die bestehenden Hersteller damit unter Druck setzen. Das vermehrte Aufkommen biotechnologisch hergestellter Produkte wie etwa monoklonaler Antikörper und künftige Gentherapien veränderten zudem die Produktions- und Verabreichungsweise: „Dabei handelt es sich um Arzneien, die für ganz spezielle Anwendungen bei einer kleinen Gruppe von Patienten entwickelt werden – bis hin zur Einzeldosis“, erläuterte Rößling. „Für die verarbeitende Industrie wie etwa Abfüller bedeutet das immer kleinere Stückzahlen pro Auftrag, die natürlich dennoch unter streng aseptischen Bedingungen produziert werden müssen.“

Vor Jahren, so erinnerte sich Rößling, habe er mit dem technischen Geschäftsführer Volker Groninger darüber diskutiert, ob künftig die Produktivität oder die Produktionskontrolle zum vorrangingen Entwurfskriterium von Abfüllmaschinen werden würde. Damals habe er der Geschwindigkeit zugeneigt, während Groninger der Kontrolle mehr Bedeutung eingeräumt habe. „Heute kann ich dem nur zustimmen“, sagte Rößling und verwies auf den Trend zu personalisierten Medikamenten – nicht nur in der Zusammensetzung, sondern auch in der Dosis – die sich dank intelligenter Applikationssysteme der Patient auch selbst verabreichen kann.

Vom Hersteller verlange dies eben durchgängige Kontrolle darüber, welches Medikament für welche Patienten bestimmt ist – und das erfordert Produktionslösungen, die flexibel, sicher und in der Lage sind, große Datenmengen zu verarbeiten. Damit sei auch die Pharmaproduktion im Zeitalter von Industrie 4.0 angekommen, so Rößling abschließend.

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