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Je nachdem, welche Funktionen die Programmsteuerung erfüllen soll, stehen Steuergeräte zur Verfügung, die den Entleerungsvorgang ermöglichen:
- Teilentleerungen
- Totalentleerungen
- kombinierte Teil-und Totalentleerungen
- mit oder ohne Verdrängungs- bzw. Spülflüssigkeitszufluss
- und weitere programm-spezifische Aufgaben.
Zeitabhängig
Die einfachste Steuerung der Entleerungszyklen selbstentleerender Separatoren ist die zeitabhängige Steuerung. Hierbei werden ein konstanter Durchsatz und eine konstante Feststoffkonzentration im Zulauf vorausgesetzt.
Somit kann bei bekanntem Volumen des Feststoffraumes der Trommel der optimale Entleerungszeitpunkt bestimmt werden.
Zustandsabhängig
Feststoffkonzentration und Schleudergutdurchsatz sind nicht immer konstant, aber nur bei optimal gefülltem Feststoffraum erhält man einerseits die gewünschte gleichbleibende geringe Restfeuchte der ausgetragenen Sedimente und verhindert andererseits bei Überfüllung eine unzulässige Eintrübung des geklärten Ablaufes.
Zustandsabhängige Steuerungen erfüllten diese Forderungen. Ihr Charakteristikum ist das selbsttätige Erkennen des optimalen Entleerungszeitpunktes. Dieses System wird mit dem Begriff "Eigensteuerung" umschrieben.
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