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Explosionsschutz

Fünf erfolgskritische Faktoren für die Implementierung von Explosionsschutzkonzepten

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

In der Chemie, Pharma- und Lebensmittelindustrie gehört die Arbeit mit explosionsfähigen Stäuben zum Alltag. Entsprechend wichtig ist es, Personal, Umwelt und Produktionsanlagen zu schützen. Konstruktive Explosionsschutzsysteme bieten eine effektive Lösung, sofern die durchgehende Funktionalität der Komponenten im Zusammenspiel gewährleistet wird.

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Fünf Punkte gilt es zu klären, um die Auswirkungen einer Explosion zu vermindern.
Fünf Punkte gilt es zu klären, um die Auswirkungen einer Explosion zu vermindern.
(Bild: ©pixs:sell - stock.adobe.com)

Damit Safety-Konzepte in der Praxis halten, was sich die Anwender von ihnen versprechen, sind sorgfältige Abstimmungsmaßnahmen unverzichtbar. Vor allem gilt es, die individuelle Sicherheitsphilosophie des jeweiligen Unternehmens auf die objektiven Anforderungen und Gegebenheiten im Praxiseinsatz vor Ort abzustimmen. Dabei sind folgende Faktoren zentral:

1. Eigenschaften des zu verarbeitenden Produktes

Für die Auswahl des richtigen Explosionsschutzkonzepts sind die produktspezifischen Eigenschaften des Schüttguts maßgebend. Häufig eignet sich ein Schutzkonzept aus aktiven Explosionsschutzsystemen, die mittels dynamischer Druckdetektion bei Bedarf die Ausschüttung eines Löschmittels im Inneren des Prozesses aktivieren, und passiven Systemen wie Berstscheiben oder Ventilen zur flammenlosen Druckentlastung. Doch Vorsicht bei chemischen Substanzen: Enthalten diese toxische Stoffe, dürfen Explosionen nicht nach außen in die Umgebung abgeleitet werden. Für diesen Fall sind ausschließlich aktive Explosionsschutzsysteme geboten.