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Datenwissenschaften Erste Konferenz für Künstliche Intelligenz in der Chemie

| Redakteur: Alexander Stark

Wie können Datenwissenschaften und Künstliche Intelligenz zu einer nachhaltigeren, ressourcenschonenderen Chemie beitragen? Diese Frage und weitere Herausforderungen diskutierten führende Experten aus etablierten Unternehmen, Start-ups und Hochschulen auf der ersten Konferenz für Datenwissenschaft in der Chemie, „Chemalytix“, in Leverkusen.

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Den ersten internationalen „Data Science Hackathon“, den Covestro im Vorfeld an drei Universitäten weltweit veranstaltet hat, entschied ein Studenten-Team der RWTH Aachen für sich.
Den ersten internationalen „Data Science Hackathon“, den Covestro im Vorfeld an drei Universitäten weltweit veranstaltet hat, entschied ein Studenten-Team der RWTH Aachen für sich.
(Bild: Covestro)

Leverkusen – Der Hersteller von Hochleistungs-Kunststoffen Covestro hat die erste Konferenz für Datenwissenschaft in der Chemie, „Chemalytix“ gemeinsam mit den Konzernen Bayer und Evonik in Leben gerufen. Den ersten internationalen „Data Science Hackathon“, den Covestro im Vorfeld der Veranstaltung an drei Universitäten weltweit veranstaltet hat, entschied ein Studenten-Team der RWTH Aachen für sich. Sie entwickelten ein Modell auf Basis von maschinellem Lernen, mit dem der Betrieb von Produktionsanlagen verbessert werden kann. Die Studenten wurden auf der Konferenz prämiert und erhielten in Leverkusen die globale Gewinner-Urkunde.

Synergien erkennen und Potenziale ausschöpfen

Bislang schöpft die Branche das volle Potenzial der neuen Technologien nach Ansicht von Sucheta Govil noch nicht aus. Das Zusammenspiel von Menschen und Künstlicher Intelligenz müsse weiterentwickelt werden und ermöglichen, dass Daten und geistiges Eigentum weiterhin sicher sind, so der Chief Commerial Officer und Vorstand für Innovation bei Covestro. Da die Antworten nur gemeinsam gefunden würden, sei es wichtig, mit führenden Partnern in der Industrie und auf Seite der Kunden zusammenzuarbeiten.

Auch Kemal Malik, Vorstand für Innovation bei Bayer, sieht in Datenwissenschaften das Potential, die gesamte Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung über Produktion und Logistik bis hin zum Vertrieb und Marketing signifikant zu verändern. Schon jetzt zeige sich das enorme Potential der Datenwissenschaften im Bereich der Life Sciences.

Sieger des Hackathons ausgezeichnet

Praktische Fragestellungen aus der Lieferkette und der Produktion der chemischen Industrie lösten rund 90 Studenten der Daten- und Ingenieurwissenschaften im ersten globalen Hackathon. Covestro hatte die führenden Hochschulen Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Tongji University in Shanghai und die RWTH Aachen aufgefordert, im November zeitgleich drei Tage lang gegeneinander anzutreten. Sieger mit der besten Lösung war das Team „Datavengers“ von der RWTH Aachen, das in Leverkusen ausgezeichnet wurde.

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