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Füllstandsmessung

Effiziente Füllstandsmessung in der Atex Zone 1

| Redakteur: Matthias Back

Der Schwimmer von Microtronics für die effiziente Füllstandsmessung in der Atex Zone 1.
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Der Schwimmer von Microtronics für die effiziente Füllstandsmessung in der Atex Zone 1. (Bild: Martin Buber/Microtronics)

In der Füllstandsmessung von Frisch-, Schmutz- und Grauwasser ist es in vielen Fällen ausreichend, die Füllstände einmal pro Tag zu übertragen. Sie messen beispielsweise alle 15 Minuten, sammeln die Daten auf dem lokalen Speicher und senden diese am Ende des Tages gesammelt an den zentralen Server.

In gewissen Fällen kann es von Nöten sein, diese Füllstandsmessungen in kürzeren Abständen vorzunehmen (beispielsweise Regenüberlaufbecken). Im Normalfall ist es mehr als ausreichend alle 15 Minuten zu messen und täglich zu übertragen. Wird jedoch ein definierter Schwellwert überschritten, sind Sie an einem schnelleren Messintervall interessiert.

Für diesen Anwendungsfall wurden Schwimmer entwickelt. Diese lösen in definierten Fälle einen Trigger aus. Schwimmer gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. Dank seiner geringen Dichte schwimmt der Schwimmer auf der Flüssigkeit und löst bei Überschreiten eines Schwellwertes einen Kontakt aus. Dies kann magnetisch mittels Reedkontakt geschehen oder der Schwimmer wird an einem Hebel, Seil oder Rohr befestigt.

Die Komplexität der Anwendung erhöht sich durch den Einsatz eines Schwimmers und es ist notwendig sich genau zu überlegen welche Ausführung für die eigene Applikation am geeignetsten ist. Aufgrund der zusätzlichen Hardware steigt nicht nur die Komplexität, sondern auch die Kosten.

Der My Datalog Gauge löst mit seiner Triggerfunktionalität diese Problematik. Bei einem Pegelalarm wird automatisch ein alternatives Mess- und Übertragungsintervall eingestellt. Ganz ohne zusätzliche Hardware reagieren Sie so zügig auf Ereignisse im Bedarfsfall.

Aufgrund der geringen Störanfälligkeit selbst bei langen Leitungen sind 4-20 mA Sensoren beliebt bei Füllstandsmessungen. Allerdings benötigen diese Sensoren viel Strom. Besonders bei batteriebetriebenen Anwendungen muss im Vorhinein der Mess- und Übertragungsintervall sorgfältig hinterfragt und definiert werden. Kurze Intervalle resultieren in einem höheren Energieverbrauch, was wiederrum mehr Kosten bedeutet. Sie benötigen entweder Personal, das in regelmäßigen Abständen die Batterien wechselt oder große, teure, unhandliche Batteriepacks.

Bei einem Messintervall von 10 Sekunden und einer Übertragung alle 24 Stunden erreichen Sie eine Batterielaufzeit von 5 Jahren. Der Füllstand in einem Messbereich von 0-10 Meter wird mit einer Genauigkeit von ± 1mm in der Atex Zone 1 mit einem piezoresistivem Drucksensor gemessen.

Sie können die aktuellen Messwerte von bis zu zwei verbundenen BLE Gauge Drucksensoren direkt vor Ort am 1,5‘‘ OLED Display des BLE Gateway oder mit der Smartphone App über Bluetooth auslesen. Über die Internetverbindung Ihres Smartphones können Sie die Daten von in der Reichweite befindlichen BLE Gauge Drucksensoren (circa 20 Meter) an den zentralen Webserver schicken. Alternativ werden die Messwerte mit dem BLE & 3G Gateway im Übertragungsintervall direkt an den zentralen Server geschickt.

Am Server haben Sie die Möglichkeit historische Auswertungen sowie automatische Reports (täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich) zu erstellen. Die BLE Gauge Drucksensoren sind zusätzlich mit einem Temperatursensor versehen. Diese Werte stehen Ihnen ebenfalls in der Auswertung zur Verfügung.

Ifat: Halle C1, Stand 142.

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