Konjunkturreport Chemieanlagenbau

Die Krise schwächt sich ab, die Auftragslage im deutschen Chemieanlagenbau bessert sich

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Nordafrika rückt in den Blick

Verstärkt in den Blickpunkt des Anlagenbaus ist in den vergangenen Jahren Nordafrika gerückt, weil einige Länder der Region über ergiebige Erdgas- und Erdölvorkommen verfügen und ihre Kapazitäten zur Veredlung dieser Ressourcen auf- oder ausbauen wollen. Geplant sind z.B. Düngemittelfabriken, Raffinerien oder LNG-Anlagen. Zwar sind die Boomjahre 2007 und 2008 vorüber, in denen die Bestellungen aus Ägypten, Algerien und Libyen insgesamt 38 Prozent aller Auftragseingänge für Chemieanlagen aus dem Ausland betrugen, jedoch könnten sich sinkende Preise für Komponenten und Bauleistungen und wieder steigende Rohstoffpreise positiv auswirken. Zudem bieten Vorhaben zur Wartung und Instandsetzung älterer Raffineriestandorte interessante Geschäftschancen. Auch in Marokko schlummert Potenzial: Der weltweit wichtigste Exporteur von Phosphat will bis 2012 die Förderkapazitäten auf 55 Millionen Tonnen Rohphosphat aufstocken, sodass die Nachfrage nach Fördertechnik wachsen dürfte.

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