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Schutz vor Coronavirus Desinfektionsmittel: Ineos nimmt zwei neue Anlagen in Betrieb

| Redakteur: Alexander Stark

Einer der häufigsten Infektionswege für das Coronavirus ist die Hand-zu-Mund-Infektion – Desinfektionsmittel verhindern dies. Um den Nachschub sicher zu stellen, nimmt Ineos nun zwei neue Anlagen zur Herstellung von Handdesinfektionsmitteln mit Kapazitäten von je einer Million Flaschen pro Monat in Betrieb.

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iner der häufigsten Infektionswege für das Coronavirus ist die Hand-zu-Mund-Infektion – Desinfektionsmittel verhindern dies.
iner der häufigsten Infektionswege für das Coronavirus ist die Hand-zu-Mund-Infektion – Desinfektionsmittel verhindern dies.
(Bild: Ineos)

Köln – Als größtem Hersteller der beiden wichtigsten Rohstoffe für Handdesinfektionsmittel komme Ineos in Zeiten des Coronavirus eine bedeutende Rolle zu, so das Unternehmen. Deshalb werde der Konzern nun neue Anlagen für bis zu einer Million Flaschen Handdesinfektionsmittel in Betrieb nehmen. Der Hersteller stellt Krankenhäusern in Großbritannien und Deutschland die Desinfektionsmittel während der Krise kostenlos zur Verfügung.

Die beiden Rohstoffe Ethanol und Isopropylalkohol werden an den Standorten in Grangemouth, Vereinigtes Königreich, sowie in Herne und Moers, Deutschland, hergestellt. Das Unternehmen will innerhalb von zehn Tagen in Newton Aycliffe, Vereinigtes Königreich, eine Produktionsanlage errichten, die eine Million Flaschen pro Monat herstellt. Eine vergleichbare Anlage wird in Herne, Deutschland, in Betrieb genommen.

Der Hersteller will sich auf den Bedarf an Desinfektionsmitteln von medizinischem und pflegerischem Personal fokussieren und auch kleinere Flaschen für den persönlichen Gebrauch herstellen. Das Unternehmen beabsichtigt, Apotheken, Krankenhäuser, Schulen, Betriebe und Supermärkte zu beliefern.

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