Interface-Technik

Der Einsatz von Ex-Interfaces in der Prozesstechnik

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Kompakt und nutzerfreundlich

Vom Speisetrenner bis zum Temperaturmessumformer besitzen die neuen Geräte von Phoenix Contact, egal ob ein- und zweikanalig, eine Baubreite von 12,5 mm, was im Vergleich zu den bisher üblichen Baubreiten von 16 mm bis 22,5 mm eine Platzersparnis von bis zu 45 Prozent auf der Tragschiene bedeutet. Unabhängig von der Einbaulage decken sie einen Temperatur-Einsatzbereich von –20 bis 60 °C ab. Die sichere galvanische Trennung nach EN 61010 mit einer Prüfspannung von 2,5 kV zwischen Eingang, Ausgang und der Versorgungsspannung schützt das Leitsystem und verhindert zuverlässig Störeinflüsse wie Ausgleichsströme durch Erdschleifen. Zudem sind die MACX-Analog-Ex-Interfaces für den Einsatz in sicherheitsgerichteten Kreisen gemäß EN 61508 entwickelt und zertifiziert worden und erreichen SIL 2, teilweise sogar SIL 3.

Steckbare und codierte Anschlussklemmen, die wahlweise in Schraub- oder Push-In-Anschlusstechnik (PIT) ausgeführt sind, vereinfachen die fehlerfreie Montage und Vorverdrahtung. Dank PIT lassen sich die MACX-Analog-Ex-Geräte schnell durch einfaches Stecken verdrahten, und selbst kleine Leiter ab 0,34 mm2 Querschnitt können sicher und werkzeuglos angeschlossen werden. Für die Ankopplung z.B. von Hart-Handhelds sind bereits Steckbuchsen integriert. Die Energieversorgung der Module kann alternativ sicher und schnell durch modulare Tragschienen-Connectoren in der Hutschiene erfolgen, auch redundant. Detektierte Leitungsfehler werden über den Einspeisebaustein an das Leitsystem gemeldet. Außerdem sind Varianten mit einer Weitbereichsversorgung (UP) von 24 bis 230 V AC DC erhältlich, sodass die Geräte weltweit in allen Versorgungsnetzen eingesetzt werden können.

Fazit

Die klassische 4-20 mA-Technik mit Punkt-zu-Punkt-Verdrahtung wird neben Remote-I/O, Feldbus, Ethernet, Wireless und Co. auch zukünftig eine wichtige Rolle in der Prozessautomatisierung spielen. Gründe dafür sind:

  • breite installierte Basis in prozesstechnischen Anlagen;
  • einfache Struktur, mit der sich Explosionsschutz durch Eigensicherheit umsetzen lässt;
  • problemlose Handhabung;
  • kurze Reaktionszeiten;
  • Flexibilität bei der Planung und der Instandhaltung;
  • hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit.

Eigensichere Ex-Trenner sind deshalb für viele Branchen eine wirtschaftliche Lösung, um Explosionsschutz und Anlagensicherheit sicherzustellen – egal ob in einer Lackieranlage oder Raffinerie, ob in kunststoffverarbeitender oder chemischer Industrie.

* Der Autor ist Produktmanager Analog Ex bei der Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont.

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