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7. PROCESS-Pumpenseminar Das Fördern von Flüssigkeiten mit Feststoffen – energieeffizient und sicher

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Was ist die richtige Pumpe beim Fördern meiner feststoffhaltigen Flüssigkeit? Stehen auch Sie vor dieser Frage? Denn zweifellos gehört das Fördern von feststoffhaltigen Flüssigkeiten zu den anspruchvollsten Aufgaben der Verfahrenstechnik. Auch das diesjährige, mittlerweile 7. PROCESS-Pumpenseminar am 28./29. Oktober in Würzburg befasst sich wieder mit dieser Thematik.

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Immer gut besucht: die PROCESS-Pumpenseminare. Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind der Schutz von Pumpen gegen Verschleiß sowie das Thema Störungsfrüherkennung/Condition Monitoring.
Immer gut besucht: die PROCESS-Pumpenseminare. Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind der Schutz von Pumpen gegen Verschleiß sowie das Thema Störungsfrüherkennung/Condition Monitoring.
( Bild: PROCESS )

Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung – die wie bewährt wieder von Dr. Friedrich-Wilhelm Hennecke als ehemaligem Leiter des Pumpenzentrums der BASF praxisnah konzipiert und moderiert wird – ist der Schutz von Pumpen gegen Verschleiß, um einem vorzeitigen Ausfall vorzubeugen. Am ersten Tag steht der Schutz gegen Abrasion und Korrosion durch konstruktive Maßnahmen sowie geeignete Pumpenwerkstoffe und Beschichtungen im Mittelpunkt, während sich der zweite Tag ganz dem Thema Störungsfrüherkennung und Pumpenüberwachung widmet.

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Praxisnah und kompetent

Eröffnet werden die beiden Tage, die auch einzeln besucht werden können, von Prof. Dr.-Ing. Helmut Jaberg, Technische Universität Graz, sowie von KSB-Vorstand Prof. Dr.-Ing. Hans-Dieter Hellmann. Jaberg macht am ersten Tag den Auftakt und verdeutlicht, wie sich der Feststoffgehalt eigentlich auf die Pumpenleistung auswirkt. Hellmann zeigt in seinem Vortrag zu Beginn des zweiten Tages die Chancen von Störungsfrüherkennung und Condition Monitoring auf. In den weiteren Vorträgen erläutern dann praxiserfahrene Referenten kompetenter Hersteller ihre Konzepte.

Behandelt werden u.a. verschiedene Pumpentypen unter dem Gesichtspunkt der Abrasions-/Korrosionsproblematik sowie spezielle Condition Monitoring-Systeme; auch der Nutzen der Aufschaltung von Pumpen auf Leitsysteme wird aufgezeigt.

Selbstverständlich kommt auch die Betreiber-Seite nicht zu kurz. So wird mit der „Überwachung von Pumpen in einer Raffinerie“ ein konkretes Anwendungsbeispiel aufgezeigt.

Last not least werden auf der diesjährigen Achema vorgestellte Neuentwicklungen berücksichtigt. Brandaktuell ist zudem ein Beitrag über die Effizienzsteigerung von Pumpensystemen, wie sie von der EU gefordert wird.

Ziel: Betreiber und Hersteller ins Gespräch bringen

Die bisherigen PROCESS-Seminare zeigten eines deutlich: Feststoffprobleme beim Fördern von Flüssigkeiten sind meist sehr individuell. Hersteller und Betreiber sollten deshalb möglichst früh möglichst eng zusammenarbeiten. Ziel der Veranstaltung ist es daher, Betreiber und Hersteller miteinander ins Gespräch zu bringen. Längst Tradition und von den bisherigen Teilnehmern intensiv genutzt und geschätzt ist daher die Podiumsdiskussion zum Abschluss der beiden Seminar-Tage. Auf diesem Highlight der Veranstaltung stellen sich die Referenten den Fragen der Teilnehmer und versuchen, Lösungen für deren spezielle Probleme zu finden.

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