Länderreport Niederlande

Chemieindustrie in den Niederlanden entwickelt sich positiv

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Außenhandel

Die Niederlande importierten 2011 Chemiewaren im Wert von 47 Mrd. Euro (SITC 5), ein Rückgang von 7,8% gegenüber dem Vorjahr. Lieferungen von medizinischen und pharmazeutischen Erzeugnissen hatten 2011 Einbußen von über 40% gegenüber dem Vorjahr.

Der starke Rückgang in der Arzneimittelsparte könnte unter anderem durch die Preisliberalisierung auf dem Apothekermarkt bedingt sein. Die größte Steigerungsrate konnten die Einfuhren von Düngemitteln verzeichnen, die mit 714 Mio. Euro das Vorkrisenniveau wieder übertrafen (2008: 707 Mio. Euro). Die Branchenimporte aus Deutschland betrugen 10,6 Mrd. Euro. Mit einem Anteil von 22,7% führte Deutschland 2011 die Einfuhrstatistik vor Belgien (14,0%) und den USA (13,8%) an.

Geschäftspraxis

Im innergemeinschaftlichen Warenverkehr der EU sind die Regelungen des Umsatzsteuer-Kontrollverfahrens in der EU zu beachten. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundeszentralamts für Steuern. Hinsichtlich der Normierung gelten die einschlägigen EU-Richtlinien. Siehe hierzu zum Beispiel die Website des Deutschen Instituts für Normung e.V.. Zuständige Stelle in den Niederlanden ist das Nederlands Normalisatie-instituut NEN.

Neue Arzneimittel für den niederländischen Markt müssen durch das Medicines Evaluation Board genehmigt werden.

Tabellen, Zahlen und weitere Fakten zur Chemieindustrie in den Niederlanden finden Sie in der Bildergalerie des Artikels.

* Quelle: Germany Trade and Invest

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