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Investitionen von mehr als 90 Millionen Euro Carbogen Amcis expandiert in der Schweiz und in Frankreich

| Redakteur: MA Alexander Stark

Das Schweizer Unternehmen Carbogen Amcis, das pharmazeutische Verfahren entwickelt und aktive pharmazeutische Wirkstoffe (API) und Arzneimittel herstellt, hat neue Expansionspläne in der Schweiz und in Frankreich bekanntgegeben. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf mehr als 90 Millionen Euro.

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Die angekündigten Investitionen von Carbogen Amcis beinhalten den Bau einer neuen API-Produktionsanlage am Standort Hunzenschwil.
Die angekündigten Investitionen von Carbogen Amcis beinhalten den Bau einer neuen API-Produktionsanlage am Standort Hunzenschwil.
(Bild: Gilles Framinet/ Carbogen Amcis)

Bubendorf/Schweiz – Zur Erhöhung seiner Produktionskapazitäten startet Carbogen Amixs zwei umfassende Expansionsvorhaben in Frankreich und der Schweiz. Anknüpfend an das kontinuierliche Unternehmenswachstum der letzten sechs Jahre sollen die neuen Anlagen in den nächsten vier Jahren schrittweise in die Infrastruktur integriert werden. Hierfür nimmt das Unternehmen über 90 Millionen Euro in die Hand.

In der Schweiz wird das Projekt 2021 mit dem Bau einer neuen API-Produktionsanlage am Standort Hunzenschwil in Angriff genommen. Das Projekt umfasst mehrere Phasen. Die neue Niederlassung soll bis Sommer 2024 in Betrieb genommen werden. Das Werk soll das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren anfänglich mit zwölf neuen Reaktoren (von 630 bis 4000 Liter) und den damit verbundenen Filtrations- und Trocknungskapazitäten in seinem Wachstum unterstützen.

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Zusätzlich zu der neuen Schweizer API-Produktionsanlage sind weitere Investitionen mit einem zweckgebundenen Budget geplant, um einige der bestehenden Technologien zu verbessern und die Kapazität der aktuellen Schweizer Standorte zu steigern. Dazu gehören beispielsweise zusätzliche Chromatographie-Anlagen, neue Reaktoren in der Produktion und Laborausbauten.

In Frankreich beginnt im Januar 2021 auf einem neu erworbenen Gelände nur wenige Kilometer von dem bisherigen Standort in Riom entfernt der Bau einer neuen, hochmodernen Anlage für die kundenspezifische Entwicklung und Herstellung parenteraler Arzneimittel. Dieses Werk ermöglicht die Handhabung komplexer Formulierungen, einschließlich einer großen Auswahl an verschiedenen Arten von APIs, von Biologika bis hin zu hochwirksamen Verbindungen jeglicher Art.

Der neue französische Standort wird sowohl klinische Chargen bis zur Phase III als auch kleine Chargen für den kommerziellen Einsatz liefern können. Er wird zwei automatisierte Produktionslinien umfassen: die erste für die Abfüllung flüssiger Formen sowie Lyophilisierung und die zweite ausschließlich für flüssige Formen. Darüber hinaus werden hochmoderne Entwicklungs- und Analyselabore zur Unterstützung von Kundenprojekten eingerichtet. Der Betrieb soll im ersten Quartal 2023 aufgenommen werden.

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