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Oberflächenbehandlung Beizen ohne Salpetersäure

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Henkel hat zur Oberflächenbehandlung ein Verfahren entwickelt, das sich deutlich von mischsäurebasierten Beizsystemen unterscheidet.

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Umweltverträglicher Beizprozess von Henkel
Umweltverträglicher Beizprozess von Henkel
(Bild: Henkel)

Henkel hat zur Oberflächenbehandlung ein Verfahren entwickelt, das eine Alternative zum mischsäurebasierten Standardprozess ist. Der Bonderite-C-CP-Prozess eignet sich für Edelstahlbänder, -drähte und -rohre sowie geschweißte Apparate. Auch Titanprodukte könnten mit dem patentierten Verfahren behandelt werden. Die Formulierungen, die Henkel für die Entfernung von Oxidschichten entwickelt hat, wie sie beim Walzen, Glühen und Schweißen von Edelstahl entstehen, unterscheiden sich in einem wichtigen Punkt von mischsäurebasierten Beizsystemen: Sie kommen ohne Salpetersäure aus. Dadurch enthält das Abwasser keine Nitrate, deren Entfernung vor der Einleitung in Gewässer schwierig und kostspielig ist. Darüber hinaus entstehen während der Behandlung keine gesundheitsschädlichen Stickoxid-Dämpfe (NOx).

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