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Kooperationsvereinbarung BASF und Sibur kooperieren bei der Entwicklung von Polymerlösungen

Redakteur: MA Alexander Stark

Der russische Petrochemiekonzern Sibur und BASF haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Gemeinsam wollen den Unternehmen im Polylab Forschungs- und Entwicklungszentrum in Moskau moderne Polymerlösungen entwickeln.

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Achim Sties, Senior Vice President, Performance Chemicals Europe, BASF (rechts) und Pavel Lyakhovich, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer von Sibur, bei der Vertragsunterzeichnung, die das starke Engagement beider Unternehmen besiegelte.
Achim Sties, Senior Vice President, Performance Chemicals Europe, BASF (rechts) und Pavel Lyakhovich, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer von Sibur, bei der Vertragsunterzeichnung, die das starke Engagement beider Unternehmen besiegelte.
(Bild: BASF)

Moskau/Russland; Ludwigshafen – Sibur und BASF wollen künftig zusammenarbeiten, um digitalen Technologien in Produktion und Forschung zu erschließen. Außerdem soll unter Verwendung der vom Ludwigshafener Konzern angebotenen Kunststoffadditive eine innovative Produktpalette von Polymeren entwickelt werden. Die Unternehmen planen darüber hinaus, gemeinsam neue, hochwirksame Additivlösungen für anspruchsvolle Verarbeitungsbedingungen für Polymere, insbesondere für langlebige Gebrauchsgüter, zu entwickeln. Diese neuen Lösungen werden auf gemeinsamen technischen Veranstaltungen vorgestellt, um die Kunden des russischen Unternehmens und Industriepartner zu schulen.

Durch die Bündelung des umfangreichen Know-hows beider Unternehmen könnten fortschrittliche und nachhaltige synthetische Materialien entwickelt werden, so Pavel Lyakhovich, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer von Sibur.

Die Hauptaufgabe des Polylab von Sibur ist es, die Verwendung von Polymeren sowohl bei der Herstellung bestehender Produkte als auch bei der Entwicklung neuer Lösungen zu fördern, um den technologischen Fortschritt für die relevanten Industrien voranzutreiben. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum hat die Aufgaben, die Verwendung von recycelten Materialien und die Anwendung von Polymeren in der Kreislaufwirtschaft fördern. Zu diesem Zweck werden in den Pilotfertigungslinien des Zentrums Muster neuer PE-(Polyethylen) und PP-(Polypropylen) Typen zu Rohren, medizinische Artikeln, Folien, Lebensmittelverpackungen, Kanistern und anderen Produkten verarbeitet. Dies soll einen tieferen Einblick in die Eigenschaften der Polymere und deren Einfluss auf die Qualität des Endprodukts geben.

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