Im ständig aktuellen Newsticker fasst die PROCESS-Redaktion das Geschehen in der Branche kompakt zusammen. Ob Chemie-, Pharma-, oder Lebensmittelindustrie, alle verfahrenstechnischen Themen werden – ebenso wie politische und wirtschaftliche Nachrichten zur Prozessindustrie – zusammengefasst.
Ludwigshafen (dpa/lrs) *12:16 Uhr – BASF enttäuscht mit starkem Rückgang beim operativen Gewinn
Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im vergangenen Jahr stärker mit der Branchenkrise zu kämpfen gehabt als gedacht. Der operative Gewinn ging empfindlicher zurück als vom Unternehmen selbst in Aussicht gestellt, wie die Ludwigshafener am Donnerstagabend nach Börsenschluss überraschend mitteilten. Zwar stiegen die verkauften Mengen leicht. Doch niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte belasteten. Anleger zeigten sich enttäuscht und ließen die im Dax notierte Aktie am Freitag fallen.
Der Konzern hat im abgelaufenen Jahr weniger verdient als selbst und von Experten erwartet. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen habe 2025 bei 6,6 Milliarden Euro gelegen, hieß es vom Unternehmen. Die von BASF prognostizierte Bandbreite lag bei 6,7 bis 7,1 Milliarden. Zuletzt hatte der Konzern noch ein Ergebnis am unteren Ende der Spanne in Aussicht gestellt. 2024 hatte der operative Gewinn bei 7,2 Milliarden gelegen. Den Rückgang begründete BASF mit niedrigeren Margen und negativen Währungseffekten.
Zugleich sank der Umsatz 2025 von 61,4 Milliarden Euro im Vorjahr auf 59,7 Milliarden. Dies lag in etwa im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Unterm Strich stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn voraussichtlich von 1,3 auf 1,6 Milliarden Euro. Zwar hatte BASF höhere Umbaukosten als ein Jahr zuvor zu schultern. Dafür gab es aber einen deutlich höheren Ergebnisbeitrag der Beteiligung am Ölkonzern Wintershall Dea und einen Sonderertrag aus dem Verkauf des Bautenanstrichmittelgeschäfts an den US-Konzern Sherwin-Williams.
Der freie Mittelzufluss (Free Cashflow) lag bei 1,3 Milliarden Euro und damit über dem Vorjahreswert von 700 Millionen sowie den Konzern- und Expertenerwartungen. Im Vergleich zum Vorjahr sei der freie Mittelzufluss durch niedrigere Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen gestützt worden. Die endgültigen Zahlen für 2025 will BASF am 27. Februar vorlegen.
Bei BASF steht besonders das Stammwerk Ludwigshafen unter Druck wegen im internationalen Vergleich hoher Energiekosten. Der Chemiekonzern hat mehrere Sparprogramme aufgelegt, inklusive umfangreichem Stellenabbau. Im Dezember hatten BASF und die Arbeitnehmervertreter eine Vereinbarung erzielt, die betriebsbedingte Kündigungen in Ludwigshafen bis Ende 2028 ausschließt. Mit mehr als 30.000 Beschäftigten arbeitet gut ein Drittel der weltweiten BASF-Beschäftigten im Stammwerk.
Ende Oktober kündigte Konzernchef Markus Kamieth zudem eine starke Drosselung der Investitionen an. Betroffen war auch der Wachstumsmarkt China. Die Investitionen in den neuen Verbundstandort im südchinesischen Zhanjiang würden bei 8,7 Milliarden Euro liegen, hieß es. Das sind 1,3 Milliarden weniger als ursprünglich kalkuliert.
22.01.2026
Augsburg (dpa/lby) *15:24 Uhr – Naturschützer protestieren gegen neue Ölbohrung in Schwaben
Umweltschützer haben gegen eine erweiterte Erdölbohrung im Landkreis Augsburg demonstriert. Das Energieunternehmen Oneo will dort in den nächsten Jahren neue Bohrungen prüfen. Bereits seit Jahrzehnten gibt es in der Region zwei Erdölförderanlagen.
Das Vorhaben sei «völlig aus der Zeit gefallen», meint der Bund Naturschutz in Bayern (BN). Landesvorstandsmitglied Julian Fürholzer kritisierte, dass im Jahr 2026 eine neue Ölförderung vorbereitet werde: «Die Klimakrise eskaliert immer weiter - und gleichzeitig wollen wir womöglich über Jahrzehnte neue fossile Infrastruktur schaffen?» Der Augsburger BN-Kreisvorsitzende Peter Roth ergänzte: «Bayern muss endlich konsequent aus den fossilen Energien aussteigen, um seinen Beitrag zur Begrenzung der Klimakrise zu leisten.»
Südlich von Augsburg gibt es zwischen Groß- und Kleinaitingen seit bald schon einem halben Jahrhundert einen Erdölförderbetrieb. Auf dem Aitinger Feld seien seit 1979 mehr als eineinhalb Millionen Tonnen Rohöl an die Oberfläche gepumpt worden, berichtet die Gemeinde Kleinaitingen. «Der Standort ist der mit Abstand größte Ölförderbetrieb im Alpenvorland.» Dieses Erdölfeld hatte Oneo zuletzt 2023 erweitert.
Nur wenig entfernt im benachbarten Schwabmünchen gibt es ebenfalls seit den 1970er Jahren eine weitere Erdölförderung. In diesem Bereich hat der Freistaat im Dezember der Oneo aus Landau in der Pfalz eine weitere Bergbauberechtigung erteilt. Die Bohrgenehmigung selbst müsste das Unternehmen aber noch beim Bergamt Südbayern beantragen, dies ist bislang nicht erfolgt.
Stand: 08.12.2025
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Bis es zu einer nördlichen Erweiterung des Erdölfeldes Schwabmünchen kommt, wird es noch dauern. Laut dem Unternehmen geht es zunächst darum, das Gebiet auf mögliche Erdölvorkommen zu prüfen. Mit eventuellen Bohraktivitäten sei dann frühestens ab dem Jahr 2027 zu rechnen, teilt Oneo mit. Konkrete Aussagen zu förderbaren Mengen oder der Dauer von Bohrmaßnahmen seien bislang nicht möglich.
Das Unternehmen verweist darauf, dass Erdöl nicht nur ein Energielieferant sei. Es sei auch «ein wichtiger Rohstoff für zahlreiche Alltags- und Zukunftsanwendungen – unter anderem für Handys, Laptops, Reifen, Kunststoffe oder Medizinprodukte».
Berlin (ots) *10:01 – Europäische Kommunalabwasserrichtlinie bleibt zentrales Thema der europapolitischen Arbeit von Pharma Deutschland
Weil die europäische Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) in ihrer jetzigen Form weiterhin eine Bedrohung des Pharmastandortes Europa darstellt und auch bei der Arzneimittelversorgung in Deutschland für Einschränkungen sorgen könnte, bleibt sie eines der wichtigsten europapolitischen Themen von Pharma Deutschland. Im Jahr 2025 ist es in enger Abstimmung mit den europäischen Pharmaverbänden gelungen, die massiven Folgen, die sich aus der Richtline für die europäische Arzneimittelproduktion und -versorgung ergeben, zurück auf die europapolitische Agenda zu bringen. Dazu haben auch die Klagen deutscher und anderer Pharmaunternehmen vor dem Europäischen Gericht, die von Pharma Deutschland als Streithelfer unterstützt werden, beigetragen.
Pharma Deutschland hat sich für 2026 vorgenommen, insbesondere die beklagte Anwendung der Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) kritisch zu hinterfragen. Zudem möchte der Verband darauf hinweisen, dass ein zentraler Mechanismus der EPR, die Lenkungswirkung hin zu ökologisch besser verträglichen Produkten, bei Human-Arzneimitteln nicht erreicht werden kann.
Die Forschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe bis zur Zulassung des entsprechenden Arzneimittels dauert im Durchschnitt ca. 13 Jahre. Der therapeutische Nutzen ist direkt mit dem jeweiligen Wirkstoff verbunden. Die Suche nach Wirkstoffen und die Entwicklung von Arzneimitteln - neben den hohen Anforderungen an den therapeutischen Nutzen und die Verträglichkeit für den menschlichen Organismus - zusätzlich auf Umweltkriterien zu optimieren, würde die Entwicklungspipeline von Arzneimitteln auf unabsehbare Dauer verlängern. Dies würde die Arzneimittelentwicklung massiv erschweren und die Anzahl an geeigneten innovativen Arzneimitteln als Antwort auf globale Herausforderungen wie Krebs, Alzheimer oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich reduzieren.
Besonders kritisch sieht Pharma Deutschland außerdem, dass die KARL im Wiederspruch zu kürzlich gestarteten Bemühungen, wie dem Pharmadialog der Bundesregierung oder dem EU-Pharmapaket, steht. Diese sollen explizit die Pharmabranche und den europäischen Standort stärken und die Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Produktion verbessern.
Jörg Wieczorek, Vorstandsvorsitzender von Pharma Deutschland, sagt dazu: «Für die deutsche Pharmabranche ist zum Thema KARL leider immer noch kein gutes Ende in Sicht. Die Europäische Kommission fährt bei der Kommunalabwasserrichtlinie weiterhin einem Schlingerkurs, der der Umwelt nicht hilft und der Pharmabranche schadet. Insbesondere der Einsatz des Prinzips der Erweiterten Herstellerverantwortung ist nicht auf pharmazeutische Wirkstoffe anwendbar. Wir brauchen neue Ansätze dafür, wie die nötige vierte Reinigungsstufe realistisch und verursachergerecht finanziert werden kann ohne die europäische Arzneimittelversorgung aufs Spiel zu setzten.»
Berlin (ots) *09:01 – Import von US-Fracking-Gas nach erstem Amtsjahr von Trump auf Rekordhoch
Die LNG-Lieferungen an deutsche Häfen aus den USA haben im ersten Amtsjahr von Donald Trump ein Rekordhoch erreicht. Dies geht aus Daten der US Energy Information Administration hervor, die die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ausgewertet hat. Demnach importierte Deutschland 2025 rund 101 Terawattstunden (TWh) Gas aus den USA - ein Plus von mehr als 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit entfielen rund 96 Prozent der gesamten LNG-Importe an deutsche Häfen auf US-Lieferungen. Die Kosten für die Lieferungen beliefen sich laut US-Angaben auf 3,2 Milliarden US-Dollar und lagen damit deutlich über dem Niveau von 2024 (damals 1,9 Milliarden US-Dollar). Aus Sicht der DUH verschärft diese Entwicklung die Abhängigkeit vom zunehmend unberechenbaren Partner USA. Die DUH fordert, den weiteren Ausbau von LNG-Terminals an der deutschen Küste umgehend zu stoppen und keine neuen Importverträge für US-Fracking-Gas abzuschließen.
Sascha Müller-Kraenner, DUH-Bundesgeschäftsführer:«Bei den LNG-Importen geht es längst nicht mehr um die Bewältigung einer kurzfristigen Krise. Donald Trump nutzt die Gaslieferungen gezielt, um Europa und Deutschland in eine fatale fossile Abhängigkeit zu drängen. Die Rekordimporte werden den US-Präsidenten jedoch kaum besänftigen. Die Bundesregierung muss jetzt endlich handeln: Der weitere Ausbau von LNG-Terminals an der deutschen Küste muss sofort gestoppt werden. Deutschland muss aus den Importen von US-Fracking-Gas aussteigen und gemeinsam mit europäischen Partnern eine Initiative für den Ausstieg aus fossilen US-Importen starten.
Versorgungssicherheit erreichen wir nur durch mehr Energieeffizienz und den schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien. Das dient nicht nur dem Klima, sondern auch unserer Sicherheit.»
Die DUH hat zudem die gesamten LNG-Lieferungen an deutsche Terminals im Jahr 2025 ausgewertet. Demnach wurden in Wilhelmshaven insgesamt 57 TWh Erdgas eingespeist, auf Rügen 27 TWh und in Brunsbüttel 22 TWh. Bei der Auslastung der Anlagen lag das LNG-Terminal Brunsbüttel mit 84 Prozent an der Spitze. Es folgten die beiden Terminalschiffe in Wilhelmshaven mit einer gemeinsamen Auslastung von rund 65 Prozent sowie das Terminal in Rügen mit 48 Prozent. Die Auslastung berechnet die DUH dabei als Verhältnis von technischer Kapazität und tatsächlicher Nutzung auf Grundlage der Angaben des Branchenverbands Gas Infrastructure Europe.
Constantin Zerger, DUH-Leiter Energie und Klimaschutz: «Die Bundesregierung verstetigt ihre fossile Importstrategie und erhöht die energiepolitische Verwundbarkeit Deutschlands. Donald Trump dürfte das gefallen. Weil die US-Importe ganz überwiegend Fracking-Gas sind, ist diese Strategie nicht nur für Versorgungssicherheit, sondern auch für das Klima fatal. Das Wachstum der LNG-Lieferungen aus den USA zeigt überdeutlich, dass fossile Energieimporte unweigerlich zu Abhängigkeit und Umweltzerstörung führen. Die Bundesregierung muss gemeinsam mit den europäischen Partnern die Notbremse ziehen.»
Gütersloh (dpa) *09:01 – Chemie führt bei Promotionsquote – BWL weit abgeschlagen
Nur wenige BWL-Absolventen wagen den Schritt zum Doktortitel, während in Chemie vier von fünf Masterabsolventen promovieren. In absoluten Zahlen führt die Humanmedizin.
Das Studienfach Chemie hat in Deutschland die größte Promotionsquote. Rechnerisch haben in diesem Fachbereich vier von fünf Studierenden, also 80 Prozent, nach ihrem Masterabschluss noch einen Doktortitel, erworben. Das geht aus einer Auswertung des CHE Centrums für Hochschulentwicklung auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamt für das Jahr 2024 hervor.
Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Medizin und Biologie mit einer Quote von 71 Prozent. Bei den absoluten Zahlen liegt Medizin allerdings seit Jahren vorn. 7.400 Mediziner machten 2024 ihren Doktor, in Chemie und Biologie waren es mit jeweils 2.000 deutlich weniger. Die Promotion ist der höchste zu erlangende Studienabschluss an deutschen Hochschulen. Bei den Studienanfängern ist Betriebswirtschaftslehre (BWL) das beliebteste Fach. Allerdings macht zum Abschluss des Studiums nur jeder 20. Masterabsolvent auch seinen Doktor. Das ist eine Quote von fünf Prozent.
Etwas besser sind die Zahlen bei den Ingenieurwissenschaften. Im Maschinenbau liegt die Quote bei 24 und in der Elektrotechnik bei 21 Prozent. In der Zahnmedizin promoviert mit 47 Prozent fast jeder zweite, in der Tiermedizin liegt die Quote nur bei 38 Prozent. Das CHE mit Sitz in Gütersloh ist eine gemeinsame Tochter der Bertelsmann Stiftung und Hochschulrektorenkonferenz der Länder.