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Vibrationsrinne als Bunkerverschlussgerät und Austragsorgan Wenn es wirklich hart auf hart kommt

Quelle: Pressemitteilung Aviteq

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Vor fast 90 Jahren wurde der Magnetantrieb patentiert. Er kommt seitdem in unterschiedlichen Industrien erfolgreich zum Einsatz. Die Bau-Steine-Erden-Industrie profitiert hier von seiner außergewöhnlichen Robustheit.

Elektromagnetische Antriebe überzeugen durch ihre kompakte Bauweise.
Elektromagnetische Antriebe überzeugen durch ihre kompakte Bauweise.
(Bild: Aviteq)

Das historische Kerngeschäft von Aviteq (früher AEG) lag im Bergbau der Steinkohle-, sowie die Baustoffe-Steine-Erden-Industrie. Eine zentrale Rolle spielte der bereits im Jahr 1939 patentierte Magnetantrieb, der bis heute in Deutschland produziert wird. Die Vorteile der elektromagnetischen Antriebe schafften es schon damals, viele Förderprobleme dieser Branchen geschickt zu lösen. Eine Anwendung ist etwa der Abbau von Natursteinprodukten. Für den Austrag und die Förderung bedarf es hier einer speziellen, robusten und schweren Konstruktion, damit selbst bei Dauereinsatz in schwierigen geologischen Zusammensetzungen und Umgebungsbedingungen der Verschleiß an der Maschine äußerst gering bleibt. Hier punktet der elektromagnetische Vibrationsantrieb. Allerdings blieb der erste Vorgänger des Antriebs aus den 1970er Jahren nur eine Einzelfertigung. In den vergangenen Jahren gab es verstärkt Signale aus dem globalen Markt für einen wachsenden Bedarf an leistungsstarken Magnetvibratoren, beispielsweise für die Kohleaufbereitung innerhalb der Stahlproduktion oder ähnlich rieselfähiger Schüttgüter in der Bau-Steine-Erden-Industrie.

Vor allem Eigenschaften, wie Langlebigkeit, Robustheit, Betriebssicherheit im Dauereinsatz als auch das deutlich reduzierte Gewicht des Magnetvibrators wurden geschätzt. Auch die kompakte Bauweise, sowie die stufenlose Verstellung von 0 bis 100 Prozent des Mengendurchsatzes während des Betriebes waren weitere Faktoren, die den Anstoß für die weitere Entwicklung der Magnetantriebe und deren Typenvielfalt.

So kam es jetzt auch 83 Jahre nach dem Patent des ersten Magnetvibrators zu einer erneuten Weiterentwicklung, des leistungsstärksten Magnetvibrators (Typ MVJS) seiner Baureihe. Nach einer intensiven Zeit der Entwicklung hat dieser es nun zur Marktreife geschafft. Auf den damaligen Basisdaten wurde die neue Entwicklung des größten Magnetvibrator der Aviteq-Serie nach den aktuellen Maßstäben und Fertigungsstandards aufgesetzt. Die ersten Antriebe des Typs MVFJS sind bereits ausgeliefert und vor Ort in Betrieb.

Elektromagnetische Antriebe überzeugen durch ihre kompakte Bauweise, den wartungsfreien Dauerbetrieb sowie die stufenlose Dosierung von 0 bis 100 Prozent (Waagenbefüllung). Damit ist der Antrieb ideal für Bunkerabzugsanwendungen. Das Gewicht der zu vibrierenden Stahlkonstruktion beträgt 2.000 kg, dabei liegt die Schwingbreite nur bei 1,0 mm. Mit einer Rinnenbreite von 1.500 mm und einer Schichthöhe von 1.000 mm liegt die Förderleistung bei etwa 500 m³/h.

Darüber hinaus zeichnet er sich durch problemloses Ein-und Ausschalten bei voller Leistung und einem sofortigem Start oder Stopp ohne Nachschwingung aus. Eine Temperaturüberwachung des Magnetsystems sowie Anschlagschutz mit zugehöriger Vibtronic-S Steuerung sind integriert. 

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