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Druckluft-Kompressoren

Welche Maßnahmen den Energieverbrauch von Druckluft-Kompressoren senken helfen

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Wie verhält sich der Druckluftbedarf?

Damit lässt sich vorab klären, wie das System optimal auszulegen und welche Steuerung sinnvoll ist. Eine kontinuierliche Drehzahlregelung verkürzt die Leerlaufzeiten des Kompressors, reduziert den Betriebsüberdruck und dadurch Leckagen und vermindert den Startbetrieb – je nach Größe und -auslastung des Aggregats ergibt dies potenzielle Einsparungen von mehreren tausend Euro pro Jahr.

Sobald mindestens zwei Kompressoren im Spiel sind, empfiehlt sich eine übergeordnete Regelung. Sie misst den Betriebsdruck kontinuierlich, berechnet daraus den Druckluftbedarf und entscheidet danach, welche Kompressorkombination ihn am effizientesten deckt. Dank Mikroprozessoren und moderner Regelungstechnik lassen sich alle angeschlossenen Aggregate, insbesondere die drehzahlgeregelten, auf einem sehr geringen Druckband betreiben – bares Geld, das der Anwender einsparen kann. „Eine Reduzierung des Druckes um 1 bar bedeutet eine Reduzierung des Energiebedarfs von sechs bis acht Prozent“, bestätigt Heiko Reitz, Produktmanager CTS, Atlas Copco. Bei einer Installation mit vier 90 kW-Kompressoren, die in Kaskade 80 Prozent belastet laufen (47 Wochen jährlich, 5 Tage pro Woche mit jeweils 10 Betriebsstunden), summieren sich die Einsparungen schnell. Rechnet man mit Energiekosten von 0,10 Euro pro Kilowattstunde, sind es mehr als 25 000 Euro jährlich.

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Übergeordnete Steuerungen können in bestehenden Kompressorstationen nachgerüstet werden und senken die Energiekosten um durchschnittlich zwölf Prozent, wie die von Radgen und Blaustein herausgegebene Studie „Compressed Air Systems in the European Union“ ergab.

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